Country-Nikolaus
Hank Davison beschert Blues-Fans im "Salute"

Zwischen Nikolaus und ZZ Top: Hank Davison im "Salute". Bild: lst

Rothenstadt. Rein äußerlich wirkt er wie der verlorene Bruder der "ZZ Top"-Frontmänner Billy Gibbons und Dusty Hill. Aber eben nur äußerlich. Hank Davisons Musik ist eine Mischung aus Country, Rock und Blues - und der Altmeister des Biker-Rock wandelt gekonnt auf Solopfaden. Wie auch wieder bei seinem zweiten Auftritt im Rothenstädter Rockmusikclub "Salute".

Mit dabei hat er zwei akustische Gitarren, eine amtliche Anlage und jede Menge Bühnenerfahrung, dank der er ganz gelassen vor sein Publikum tritt, um knapp drei Dutzend Songs zu zelebrieren. Ohne große Gesten oder wildes Gehabe zieht Davison eine One-Man-Show ab, die sich gewaschen hat. Was er dazu neben seinen Klampfen braucht, trägt er unter seinem Bart: eine markante rauchig-heisere Stimme, die durch Mark und Bein geht. Gleich zum Auftakt kündet sie, durchaus autobiographisch gemeint, vom "Long haired country boy". Auch bekannte Lieder zum Mitsingen trägt der Bluesmann vor: "Bad Moon Rising" oder den Standard "Sweet home Chicago".

Davison geht noch weiter zurück. "Long as I can see" stammt von 1906. In der Ansage meint er: "Die Jungs konnten damals richtige geile Musik machen." Und auch Hanks Musik hat noch lange keinen Bart.
Weitere Beiträge zu den Themen: Rothenstadt (63)Rockmusikclub (5)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.