"Die Bachelorette"-Kandidat aus Weiden im Gespräch
Florian auf Freiersfüßen

Florian Keck (27) ist Kandidat der RTL-Show "Die Bachelorette", die am Mittwoch, 8. Juli, um 20.15 Uhr startet. Aufgezeichnet wurden die Folgen unter anderem in Portugal. Bild: RTL/Stefan Gregorowius
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
26.06.2015
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Bald geht es wieder los: 20 Männer buhlen um die Gunst einer Dame. Und das auch noch im Fernsehen - in der RTL-Show "Die Bachelorette". Ein Kandidat kommt aus Weiden.

Weiden. (esc) Er ist 27, hat stahlblaue Augen und wird von"Bild" als Favorit gehandelt: Florian Keck. Der gebürtiger Weidener will ab 8. Juli das Herz der "Bachelorette" - zu deutsch "Junggesellin" - erobern. Im Interview mit Elisabeth Schätzler verrät er unserer Zeitung, warum er bei der Kuppel-Show mitmacht.

Wie bist du dazu gekommen, dich für "Die Bachelorette" zu bewerben?

Florian Keck: Das war eigentlich eine spontane Aktion: Ich habe den Werbeaufruf gesehen auf RTL, und dann habe ich mir gedacht, da bewerbe ich mich jetzt einfach mal. Ich hab dann 'ne Mail geschickt mit meinen Bildern und meinen Daten, und dann hat sich das so ergeben ...

Wie lange hat es gedauert, bis du gehört hast, du bist dabei?

Keck: Das hat schon ein bisschen gedauert, mehrere Wochen, bis ich Feedback bekommen habe.

Gab es eine Begründung der Macher? Weshalb haben sie gesagt, du bist dabei, du entsprichst unserem Typ?

Keck: Es gab ein Auswahlverfahren. Ich bekam eine Mail beziehungsweise einen Anruf, dass ich in die engere Auswahl gekommen bin. Dann musste ich noch an einem Casting teilnehmen und nochmal genauere Daten ausfüllen, Telefon-Interviews führen. Und dann bekommt man irgendwann das Okay, ob man dabei ist oder nicht. In meinem Fall hat's super geklappt!

Wann geht's denn für euch los?

RTL-Sprecherin Mandy Berghoff antwortet: "Die Bachelorette" ist bereits abgedreht.

Das heißt, du weißt auch, wer der Sieger ist?

Keck (lacht): Ja! Das wird man dann ab 8. Juli alles verfolgen können im Fernsehen.

Dann hast du also die Bachelorette schon kennengelernt?

Keck (lacht wieder): Ja, ich hab' sie schon mal geseh'n ...

Wie hast du dich vorbereitet? Hast du dir Gedanken gemacht, wie du das Herz der Bachelorette in Portugal erobern kannst?

Keck: Ich bin hingeflogen und habe mir vorgenommen, einfach so zu sein, wie ich bin. Ich habe mir da keinen Plan aufgestellt, wie ich vorgehen werde, habe einfach alles auf mich zukommen lassen. Das war alles spontan, ich bin nicht so der Mensch, der vorab plant. Es kommt sowieso immer anders, als man sich's vornimmt.

Du bist ja ursprünglich aus Weiden. Wie lange wohnst du denn schon in Regensburg?

Keck: In Regensburg wohne ich seit circa einem Jahr.

War dein Oberpfälzer Dialekt ein Hindernis oder eher förderlich?

Keck (lacht): Sagen wir mal so: Die Menschen haben mich noch verstanden, ich denke, das ging noch so weit in Ordnung. Ich kann meinen Dialekt nicht so einschätzen.

Also sind wir mal gespannt, ob du mit Untertitel versehen wirst - wie bei "Bauer sucht Frau".

Keck: Ich glaube, das war halb so wild.

Wie gut hast du dich mit den anderen Kandidaten verstanden - mit deinen Konkurrenten?

Keck: Ich bin eigentlich ein umgänglicher Mensch, ich bin auch nicht auf Stress oder auf negative Stimmungen aus. Von dem her war das für mich eine angenehme Sache. Ich denke, das ist normal im Leben, das wird man auch in der Arbeit haben: Dass man sich mit manchen mehr versteht und mit anderen weniger. Aber das war völlig in Ordnung.

Was sagt denn deine Familie, Mama und Papa, dazu, dass du Kandidat in einer RTL-Sendung bist?

Keck: Die waren überrascht auf der einen Seite, aber sie stehen zum Glück hinter mir. Sie haben das auch nicht negativ aufgefasst. Solange es mir gut geht - das ist, denke ich, das Wichtigste -, habe ich von dem her vollste Unterstützung.

Du hast ja auch eine bekannte Fangemeinde, unter anderem Playmate Verena Stangl - kanntest du Verena schon vorher? Ihr seid beide aus dem Raum Weiden ...

Keck: Ja, wir kannten uns vorher schon. Man sieht sich ja in Weiden zwangsläufig, so dass man mit den Jahren die Leute kennt. Wir kennen uns vom Sehen, Weggehen und Hallo-Sagen her.

Wie sah es während der Dreharbeiten mit Handys und Computer aus? Ward ihr abgeschnitten von der Außenwelt?

Berghoff: Die Kandidaten hatten eine Kontaktperson daheim, die sie bei Bedarf anrufen konnten. Internet und andere Medien gab es nicht - aus dem einfachen Grund, dass es sich um eine Aufzeichnung handelt. Tagesaktuelle Geschehnisse Monate später als brandheiß zu diskutieren, ist dramaturgisch schwierig ...

Das kann auch spannend sein, wenn man mal für eine bestimmte Zeit nicht erreichbar ist, und auch eine Umstellung, oder?

Keck: Ja klar. Ich muss auch sagen, ich habe Handy, TV und so weiter gar nicht vermisst. Es war schön, auch mal ohne diese Sachen auszukommen und zu merken, es würde auch ohne gehen! Das war eine entspannte Zeit! Und die Zeit war eh' so spannend mit den Leuten, dass ich gar nicht das Bedürfnis hatte, mit dem Handy zu spielen oder mich vor die Glotze zu setzen.

Im Internet ging ja auch das Gerücht um, dass die Bachelor-Teilnehmerin von 2014 die Neue entlarvt hat - eine gewisse Netti Spagetty. Was sagst du dazu?

Keck (lacht laut): Nix!

Die Bildzeitung handelt dich ja als Favoriten und stellt dich als Carl Philip, Prinz von Schweden, vor. Was sagst du zu dieser Rolle?

Keck: Ich find's schon schön, als Favorit gehandelt zu werden. Ob ich dem dann auch gerecht werde, wird man sehen ...

Wann wurde gedreht?

Berghoff: Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich im Mai statt.

Im Teaser, den man im Internet ansehen kann, mimen die Kandidaten Gladiatoren, die gegeneinander antreten. Wie war das, sich in der Kämpferrolle zu zeigen?

Keck: Das war für mich auch eine spannende Erfahrung, ich hatte in dem Bereich noch keine. Einfach mal zu sehen, was hinter den Kulissen steckt, was das für ein Aufwand ist - das war auf jeden Fall sehr, sehr spannend. Super, dass ich da dabei war!

Darf man schon ein bisschen was verraten zur Sendung? Wie die Bachelorette aussieht zum Beispiel?

Keck (lacht): Nein! Ganz schlechtes Thema. Es war eine Frau, das kann ich sagen. Eine sehr hübsche! Vorfreude ist doch die schönste Freude!

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