Drei Mal hart aber herzlich
Kurzweiliges Triple-Konzert mit "Cellfire", "Saint Astray" und "The Pussybats"

Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Bei denen, die da vor dem Schriftzug von "Saint Astray" abrockten, handelte es sich tatsächlich um "Cellfire" aus Schwandorf. Bild: Kunz

Langeweile Fehlanzeige! Gleich drei Bands enterten im "Parapluie" die "Live Stage". Zunächst zogen "Cellfire" aus Schwandorf das Publikum mit Rock, Mitgröhl-Songs und Balladen in ihren Bann. Mit einem treibenden Schlagzeug, groovendem Bass und melodiösen Gitarren schlitterten sie durch viele Musikrichtungen.

Ihr Markenzeichen: der Frontmann am Mikrofon, der zum einen den harten Rocker gab, zum anderen den gefühlvollen Balladensänger. Mit ihrer Musik erreichten "Cellfire" Jung und Alt gleichermaßen. Dann stiegen "Saint Astray" auf die Bühne. Die Formation aus dem Großraum Nürnberg beeindruckte mit düsteren Texten über menschliche Untiefen und Abgründe. Ausdrucksstarker Gesang, gepaart mit eingängigen Keys und harten Gitarrenriffs prägten die fünfköpfige Band, die sich stilistisch zwischen Dark-Metal und Dark-Rock aufstellte. Mit kontrastreichen Stücken hoben sich die Jungs ein Stück weit vom Genre ab. Damit erreichten sie einen hohen Wiedererkennungswert.

Headliner waren "The Pussybats" aus Stuttgart mit ihrem Mix aus Goth und Rock, der zwar melodisch daherkam, aber überhaupt nicht flauschig geriet. Dem überzeugenden Quartett aus Baden-Württemberg ging es keinesfalls um sinnfreien Lärm. Ihr Motto: Glamourös sein, aber keine Clowns.
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