Drei Waldburschen in "Bayerisch-Sibirien"

Per Anhalter erkundet das Comedy-Trio "Woidboyz" Bayern. Ohne Geld, nur mit der Kamera im Anschlag, steigen sie da aus, wo es am schönsten ist. In der Sendung des Bayerischen Rundfunks treibt es die drei Jungs auch in die Oberpfalz.

Ihre erste Station führt Andi, Basti und Uli nach Hohenfels. Am Micky-Maus-Gartenzwerg im Vorgarten merken sie, dass der amerikanische Truppenübungsplatz nicht weit ist. Doch dann treffen sie doch noch einen Hiesigen. Der beschimpft Beamte als "Rindviecher" und gibt dem Trio Tipps für ein langes Leben: "Oawan, guad Essen, Schnaps." Die "Woidboyz" ergänzen: "Und alles, was der liebe Gott verboten hat." Man versteht sich.

Ein gebürtiger Tscheche nimmt sie dann mit in die Max-Reger-Stadt. Nach "Bayerisch-Sibirien", wie sie es nennen. Dort schnorren sie im "Bräuwirt" erfolgreich Essen. "Einer geht in die Küche, einer trinkt Bier", befiehlt die Wirtin. Gestärkt erkunden sie die Altstadt und treffen auf einen Jugendlichen, der ihnen bereitwillig von seiner Drogenvergangenheit erzählt. "Zeiten ändern sich" ist auf seinen Arm tätowiert und mit dieser Lebensweisheit bestückt, reist das Trio weiter nach Eschenbach.

Die "Wideboyz on Tour" erkunden nicht die großen Sehenswürdigkeiten, sondern die persönliche und unkonventionelle Seite des Freistaats. Durch ihre Offenheit kommen sie ganz nah an die Lebensart und die Eigenheiten der Bayern ran. Alle ihre Touren sind in der BR-Mediathek zu sehen.
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