"Duett" von Frauke May-Jones und Rudolf Meister
Der beste Reger in Noten und Notizen

Harmonisches Duett: Frauke May-Jones las Berichte aus dem Jahr 1904, als Max Reger mit seinen Bach-Variationen aufhorchen ließ. Und Rudolf Meister spielte die Werke in eindrucksvoller Weise. Bild: Dobmeier

"Das Beste, was ich je geschrieben habe", verkündete Max Reger selbst. Und auch die Kritiker waren hin und weg. "Jede komponierte Zeile hat einen Anspruch auf Unsterblichkeit", lautete eine der Stimmen. Kein anderes Werk Regers könne sich im äußeren Umfang und innerem Gewicht damit messen, wie Frauke May-Jones nun im Alten Rathaus vorlas. Dabei erklang natürlich auch das ominöse Werk selbst: "Variationen und Fuge über ein Thema von Johann Sebastian Bach für Klavier op. 81.", gespielt von Rudolf Meister.

Zur Matinee im Zuge des Max-Reger-Jahrs 2016 hatte die Internationalen Max Reger-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den Weidener Max-Reger-Tagen eingeladen. Begebenheiten aus den Konzertsälen Münchens zur famosen Uraufführung, die August Schmid-Lindner am 14. Dezember 1904 gegeben hatte, schilderte eingangs May-Jones.

Das einstündige Klavierrezital vollendete Rudolf Meister. Er ist Vorsitzender der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft und seit 35 Jahren mit der Musik Regers vertraut, trat damit bereits weltweit in Konzerten auf. Dies spiegelte sich eindrucksvoll in der Virtuosität am Klavier wider. Den meisterlichen Vortrag würdigten die Zuschauer mit großem Applaus.
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