Erste Bilanz nach zwei Nächten bei Hotel-Konkurrenz
Eine Frau sieht Orange

"Aggradd Orange im Schlafzimmer" und "keine Encasings über den Matrazen": Hotelfachfrau Angelika Heining inspiziert das Zimmer des ersten Konkurrenten in Marienbad - und ganz Deutschland kann zugucken. Bild: hfz
Mit Bauchschmerzen, panischer Höhenangst und keinen Servietten zum kargen Frühstück so ganz ohne Fisch, Obstvariationen und koffeinfreien Kaffee. Damit hatten Angelika Heining und Sohn Josef am Montag bei der Vox-Serie "Mein himmlisches Hotel" zu kämpfen. Am Dienstag kam's noch schlimmer.

Die beiden Weidener Hoteliers inspizierten gerade die Betten im Deluxe-Zimmer in Marienbad, immerhin ein Vier-Sterne-Haus, als ein Käfer unter der Zudecke hervor krabbelte. Nach den "Schmierern an der Glasduschwand", dem Staub auf Sekretär, Nachttisch und Türrahmen - Angelika Heining: "Halleluja. So a Wolk'n. Wenn die bei mir an Staub finden, werden meine Frauen gekillt." - war das Vieh als Betthupferl für die Weidener Hotelfachfrau "Extrascheiße". Sohn Josef nannte es den "Superburner". Die Folge: Die Weidener äußerten sich enttäuscht, verspürten Mitleid und insgeheim vermutlich Erleichterung, dass die in ihren Augen schärfste Konkurrentin schwächelte.

"Aggradd Orange im Schlafzimmer": Darüber empörte sich Angelika Heining am Montag noch beim ersten Konkurrenten in einem Marienbader Hotel. Ja, die knallige Wandfarbe setzte der 58-Jährigen mächtig zu. "Da krieg ich fast ein bisserl Bauchschmerzen", verriet die Hotelfachfrau den Vox-Zuschauern. Obwohl: "Vielleicht ist das für Ehepaare gedacht, die einen Kick brauchen und an andere Dinge als ans Schlafen denken", sinnierte sie vor der Kamera über das Farbkonzept. Weitere Rüffel verteilte Angelika Heining, die sich selbst als "Kontroll-Freak" bezeichnete, für fehlende Matrazenschutzbezüge - "Josef, hier gibt's echt keine Encasings" -, für keine Ablagemöglichkeiten fürs Puderdöschen im Bad, für die magere Auswahl beim Frühstück und die fehlende Serviette. Sohn Josef urteilte: "Hier fehlt die Gastro-Power."

"Aber sympathisch ist er, der Werner", lobte Angelika - unwissend, was noch kommen würde. Auch der Ausflug in den Hochseilgarten habe ihr gefallen. Wobei: Oben balancierte mutig Sohn Josef (36). Unten bangte Mutter Angelika: "Ich habe panische Höhenangst. Das ist einfach drin in einem." Trotzdem erschien sie den Mitkonkurrenten nicht als ängstliches Mäuschen. Im Gegenteil. "Die Hosen bei denen hat die Mama an", meinten die Hoteliers aus Regensburg. "Alte Ideen von der Mutter, neue Ideen vom Sohn: Das ist harte Konkurrenz", befand Ivana, die Hotelmanagerin mit dem tierischen Betthupferl vom Dienstag. Josef Heining meinte das auch und lächelte mehr als einmal siegessicher in die Kameras. Die Feuerprobe im TV-Wettstreit steht aber erst noch bevor: Am heutigen Mittwoch nächtigt die Konkurrenz im Weidener Vier-Sterne-Hotel "Zur Heimat". Sendetermin: 17 Uhr bei Vox. "Und ich bin schon ein bisschen nervös", verriet Angelika Heining.
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