Freundeskreis Reger-Tage: Filmdreh über Komponisten in Weiden
Alles dreht sich um Reger

Sie haben gerade heuer eine Menge zu bieten: Das verdeutlichten Vorsitzender Dr. Horst Petzold (vorne, Zweiter von links) und die Unterstützer des Freundeskreises der Max-Reger-Tage bei der Hauptversammlung. Bild: Kunz

Im Jahr seines 100. Todestages glänzt Max Reger noch mehr als sonst. Nicht nur, weil es anlässlich des Jubiläums eine Menge hochkarätige Veranstaltungen gibt. Wie bei der Hauptversammlung des Freundeskreises der Max-Reger-Tage zu hören war, wird Weiden deshalb auch Drehort für einen internationalen Film.

Es geht um Leben und Werk des Komponisten. Darüber dreht der Engländer Will Fraser derzeit einen Dokumentarfilm. An Weiden kommt er dabei nicht vorbei. Im Juni kommt er deshalb für mehrere Tage in die Stadt. Geplant sind Konzert-Aufnahmen mit hochklassigen Musikern im Alten Rathaus. Und: Drehtermine in den Max-Reger-Zimmern und über die Reger-Sammlung im Stadtarchiv. Das berichtete Petra Vorsatz bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises der Weidener Max-Reger-Tage im Alten Schulhaus. "Das wird eine schöne Werbung sein. Auch für die Stadt Weiden", sagte die Kulturamtsleiterin.

Ferner werde die Internationale Max-Reger-Gesellschaft heuer in Weiden tagen und die Veranstaltung mit einem zusätzlichen Konzert krönen. Für die Jugend seien die vier Meisterkurse wichtig, die als Teil des Jubiläums zum 100. Todestag des Komponisten stattfänden.

In diesem Zusammenhang präsentieren Schüler der FOS/BOS eine Installation im Neuen Rathaus. Speziell Jüngere würden im Juli mit dem Orgelkonzert "Der Maxe mit der dicken Tatze" in der Michaelskirche an die Kinderzeit Max Regers herangeführt. Und die Gruppe "Strompost Kollektiv" beschäftige sich mit neuen Reger-Arrangements. Außerdem werde es eine Gemäldeausstellung mit Bildern von Karl Aichinger geben. Und: Das neue Logo "Max-Reger-Stadt Weiden" sei fertiggestellt.

Sonderstempel der Post


Freundeskreisvorsitzender Dr. Horst Petzold unterstrich das großartige Konzept des Jubiläums mit Vorträgen, Konzerten und Meisterkursen. "Alle, die involviert sind, tragen Reger in die Welt hinaus - und auch das Bild der Stadt Weiden." Viele der Künstler seien begeistert von der Stadt und versprächen wiederzukommen. Am 11. Mai werde der 100. Todestag des Komponisten groß gefeiert. Dazu gebe es auch einen Sonderstempel der Post. Man habe besondere Anstrengungen unternommen, Menschen, die Reger gern haben, etwas Besonderes zu bieten. Schon die Eröffnung des Musikfestivals am 24. Januar mit dem Klavierkonzert des Duos Yaara Tal und Andreas Groethuysen sowie den einführenden Worten von Dr. Susanne Popp sei beeindruckend gewesen.

Inzwischen zähle der Verein 82 Mitglieder. "Die Zahl ist leicht gestiegen." Petzold sagte, dass man beginnen wolle, Hauskonzerte wie zu Zeiten Max Regers zu veranstalten. Der Startschuss werde im Dezember bei ihm zu Hause fallen. "Ich hoffe, dass diese Idee dann weitergetragen wird." Außerdem wolle er einen Max-Reger-Stammtisch gründen, der alle zwei Monate stattfinden werde.

Bürgermeister Jens Meyer lobte die hochkarätigen Veranstaltungen. "Wir müssen uns mit unserem Festival keineswegs hinter Leipzig und Jena verstecken. Wir können mit unserem Programm durchaus glänzen." Bürgermeister Lothar Höher begründete die hohen Aufwendungen für das Festival trotz der Sparmaßnahmen mit der Bedeutung des Komponisten für Weiden. Freistaat und Bezirk hätten die Veranstaltungsreihe bezuschusst. Franz Lahm appellierte an die Weidener Geschäftswelt, die Schaufenster in diesem Jahr temporär mit Max-Reger-Accessoires zu schmücken.

Petzold wiedergewählt


Das Ergebnis der Neuwahlen: Vorsitzender Dr. Horst Petzold, Stellvertreter Dr. Gerd Galle, Schatzmeister Dietmar Prusko, Schriftführerin Waltraud Koller-Girke, Beisitzer Lothar Höher, Wolfgang Lindner und Wolfgang Wies, Revisoren Hermann Hubmann und Dr. Thomas Kreutzer.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.