Gerhard Brunner übergibt sein Café an das Ehepaar Mohr in Weiden
Kaffeehaus Brunner in neuen Händen

Wechsel nach 22 Jahren: Gerhard Brunner (links) verpachtet sein Café im Markthaus an Andreas Mohr und dessen Frau Silke. Bild: Steinbacher
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
29.12.2014
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Ein glücklicher Zufall sei es gewesen, der beide zusammenbrachte: Gerhard Brunner, der sein Café im Markthaus in gute Hände geben wollte, und das Ehepaar Mohr, das eine neue gastronomische Herausforderung suchte. Ab 1. Januar werden Andreas und Silke Mohr das Lokal im ersten Stock betreiben - zunächst so, wie gehabt. Erst ab Mitte Februar bemerken die Gäste augenscheinliche Veränderungen. Dann schließt das Kaffeehaus wegen Renovierung für etwa zwei Wochen.

"Betriebsgröße und personelle Besetzung passen einfach für uns", betont Andreas Mohr (45). Das Tagescafé bietet innen und außen Platz für jeweils etwa 130 Gäste. Die 15 Mitarbeiter übernimmt das Paar komplett. Andreas und Silke Mohr sind ausgebildete Hotelbetriebswirte, führten fast 20 Jahre lang ein Hotelrestaurant in Oberfranken. Während er von dorther stammt, ist Silke (geborene Lachhammer) eine gebürtige Weidenerin.

Seit Eröffnung des Markthauses Brunner 1992 am Oberen Markt behielt die Familie Brunner das Café unter ihren Fittichen- als einziges "Bedienungslokal" im Portfolio. "Jetzt wollen wir uns mehr auf unser Kerngeschäft konzentrieren", erklärt Gerhard Brunner (48). Beim Markthaus im Erdgeschoss, so versichert er, bleibt dabei alles beim Alten. Und draußen "steht auch weiter der Name Brunner dran".

Die Mohrs versprechen einen nahtlosen Übergang. Änderungen sind erst mit der Auszeit ab 18. Februar vorgesehen. Zur Wiedereröffnung soll es eine neue Speisekarte geben. Aufgehübscht wird der Gastraum - wobei "der klassische Stil bleibt". Brunner zeigt sich froh, dass das Kaffeehaus in seinem Sinne weitergeführt werde.
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