Glänzende Aussichten für Klassik-Freunde

Zufriedenheit und Vorfreude herrschten bei der Mitgliederversammlung des Förderkreises Kammermusik. Bei den Neuwahlen bleiben (von rechts) Christoph Thomas und Dr. Harald Roth an der Spitze, ebenso Schatzmeister Falk Knies. Neu ist Christoph Skutella als Schriftführer. Bild: Otto

Der Förderkreis Kammermusik geht in die 55. Saison und stellt sich auf für die Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins gab es neben dem Rückblick auf vergangene Konzert-Highlights auch viel Zukunftsmusik zu hören.

Die Freunde klassischer Kompositionen dürfen sich wieder auf ein hochklassiges Programm mit exzellenten Künstlern freuen. Beim Rückblick auf die vergangene Saison kommt Vorsitzender Dr. Harald Roth ins Schwärmen. "Mit Viktoria Mullova hatten wir einen Weltstar an der Geige zu Gast - mit einem Programm, das so anstrengend war, dass sie es so wohl nicht mehr spielen werde."

Auch der Auftritt von Ramón Ortega Quero an der Oboe und Kateryna Titova am Klavier mit Stücken von Albéniz, Ravel und Poulenc sei in bleibender Erinnerung geblieben. Ebenso wie das Gastspiel der jungen Chinesin Sa Chen und das Konzert mit der Star-Klarinettistin Sharon Kam, Gustav Rivinius und Markus Becker, die Brahms und Reger interpretiert hätten. Ein wenig aus dem Rahmen fiel der Auftritt des Danel-Quartetts - im positiven Sinne. "Mit Haydn und Hindemith konnten wir erleben, wie sich Humor und Klassik verbinden lassen", erinnert sich Dr. Harald Roth. Absoluter Höhepunkt aber war das Gastspiel der tschechischen Philharmonie Prag mit der Solistin Alisa Weilerstein gewesen. "Eine Top 20 Philharmonie und eine Musikerin, von der man noch viel hören wird."

Vorsitzender Christoph Thomas ergänzte die Aufzählung um das Konzert von Hanns-Friedrich Kaiser, der im Rahmen der Musikbrücke ein Konzert auf der Orgel der Pilsener St.-Bartholomäus-Kathedrale spielte - unter anderem mit Werken von Reger. Außerdem lenkte er die Aufmerksamkeit auf das Förderprogramm "Jugend im Meisterkonzert" (JIM).

Alle diese Höhepunkte seien nur durch Sponsoren umzusetzen gewesen. "Der Bezirk, die Stadt Weiden, die Vereinigten Sparkassen Neustadt, die Sparkasse Oberpfalz Nord, die Bürgerstiftung der Volksbank Nordoberpfalz und natürlich unsere Mitglieder und die zahlenden Besucher haben uns großartig unterstützt."

Roth kündigte für die kommende Saison wieder echte Hochkaräter an. Den Anfang macht das Georgische Kammerorchester mit Werken von Mozart. Es folgen der Pianist Igor Levit mit Haydn und Beethoven. Dejan Gavric (Flöte), Philipp Nickel (Viola), Silke Aichhorn (Harfe) gastieren mit unter anderem Britten, Ravel und Debussy. Bernd Glaser interpretiert Brahms, Schubert und Chopin auf dem Klavier.

Last but not least widmet sich das Streichquartett Quatuor Hermès den Komponisten Haydn, Weber und Schuhmann. Außerdem steht 2016 der 100. Todestag Max Regers im Kalender. Der Förderkreis widmet ihm ein Sonderkonzert mit dem Sinfonieorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks. Nähere Informationen zu den Konzerten folgen.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.weidener-meisterkonzerte.de
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