Grandioses Sommerkonzert des Augustinus-Gymnasiums
Atemberaubend

Gas geben die Schüler des Augustinus-Gymnasiums nicht nur gesanglich. Sie unterhalten das Publikum auch bestens mit temperamentvollen Auftritten.
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
16.07.2016
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Heidi, Biene Maja und Mary Poppins. Das ist ganz großes Kino, was das Augustinus-Gymnasium bei seinem Sommerkonzert in der voll besetzten Max-Reger-Halle bietet . Mit gewohnte Perfektion und Stimmgewalt.

Erneut unterstrichen Instrumentalisten, Solisten und Chöre des "Augustinus" ihre Ausnahmestellung in punkto Musik. Wie gewohnt teilten die Schüler das Konzert in zwei Hälften: einen klassisch instrumentalen und einen experimentellen Part, der vom Chor dominiert war. Für den Unterstufenchor am Anfang, den gemischten Chor und das Vokalensemble zeichnete Peter Pollinger verantwortlich. Das Vororchester leitete Janusz Skutella und Simon Pawellek dirigierte Orchester und Instrumentalensemble.

Witzige Intermezzi


Zwischendurch wurde immer wieder mal gescherzt. Auf allerhöchstem Niveau natürlich. Bestes Beispiel: Plötzlich trat Elisabeth Dommermuth nach vorne und demonstrierte mit ihrem atemberaubenden Sopran völlig aus Reihe, wie der "My fair Lady"-Klassiker "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen" zu klingen hat, nachdem einige Kolleginnen vermeintlich an der Aufgabe gescheitert waren.

Solche Intermezzi befeuerten natürlich die Begeisterung im Saal. Vor allem aber auch Sopranistin Alexandra Nowak. Sie gab dem Publikum mit ihrer Interpretation der beiden Songs "Time to leave" und "You raise me up", hier an der Seite von Johannes Widmann, viel Gelegenheit ausgelassen zu klatschen. Mit großem Jubel zeigten die Fans der Augustinus-Konzerte jedes Mal wieder, dass ihnen der Abend gefällt.

Das Konzert begann mit "Have a nice Day", vorgetragen vom Unterstufenchor, der von Instrumenten unterstützt wurde. Dann wurde es klassisch. Das Vororchester demonstrierte ein beeindruckendes Rondo von Tilman Susato, bevor sich die Zuhörer an Michael Wellnhofers "Alpengold Spielereien" und seiner Steirischen erfreuten. Überzeugend auch die Rockband mit "Turning Page". Für "Gemütlichkeit" sorgte das Instrumentalorchester mit einem Song aus Disneys "Dschungelbuch". "Grease", "Star Wars", ein Streifzug durch die Fernsehlandschaft: Mit einem aufregenden Auftritt schickte das Orchester die Besucher in die Pause.

Dann bauten sich Solisten, gemischter Chor, Vokalensemble und Combo auf der riesigen Bühne der Max-Reger-Halle auf. Es begann indianisch-amerikanisch und endete mit einem Tropensturm in "Africa". Dazwischen gab's "Coldplay" auf die Ohren, "I 'm not that Girl" war eine Einladung an alle Musical-Fans und Hexen. Weiter ging's mit "Chim chim cher-ee" aus "Mary Poppins" - das Musical kommt übrigens im Herbst nach Stuttgart.

Baumelnde Beine


Dann hieß es einfach mal die Beine baumeln lassen. Kurzum: Die Sänger nahmen am Bühnenrand Platz und lieferten die beiden Stücke "Just sing it" und das aufregende "Gestern, morg'n und heut". Mit "Bella Finals" aus "Pitch Perfect" ging es in die Schlussgerade, wo der schwarze Kontinent wartete. Dann war der Applaus nicht mehr zu bremsen.
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