Große Ausstellung zum Ausklang des Max-Reger-Jahres
„Max Reger und sein Weiden“

Zur Vernissage "Max Reger und sein Weiden" zog OB Kurt Seggewiß (vorne Mitte) eine überaus positive Bilanz zum Max-Reger-Jahr 2016, das sich dem Ende neigt und weit über Weiden ausstrahlte. Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz (vorne links) erläuterte die vielfältigen Exponate mit Bezug auf Weiden. Bild: Dobmeier (2)

Das Max-Reger-Jahr - in Erinnerung des 100. Todestages des berühmten Komponisten - neigt sich dem Ende zu. Darum lädt das Stadtarchiv mit Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz zur Ausstellung "Max Reger und sein Weiden".

Das Max-Reger-Jahr habe europa- und sogar weltweit für An- und Aufsehen gesorgt, betonte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bei der Vernissage im Obergeschoss des Alten Schulhauses. Er erinnerte an die vier beeindruckenden Meisterkonzerte internationaler junger Musiker und an weitere Konzerte. "Hier wurde die Gelegenheit geboten, alle Facetten des Reger'schen Werks an verschiedenen Orten kennenzulernen." Das Kinderorgelkonzert "Maxe mit der dicken Tatze" führte die Jüngsten an die Musik heran heran. Auch die Franz-Grothe-Musikschule widmete sich Reger.

Seggewiß dankte dem Team um Petra Vorsatz für das "bestechende Jahresprogramm" und die jetzige Ausstellung zu "Reger und sein Weiden". Am 23. Dezember um 20 Uhr stehe ein weiterer Höhepunkt mit einem weihnachtlichen Abschlusskonzert mit den Hofer Symphonikern in der Max-Reger-Halle an. "Hier wird sich offenbaren ,Der Meister kann auch Walzer komponieren'."

Aus der Reger-Sammlung


Petra Vorsatz erläuterte, dass die Exponate aus dem Stadtarchiv Weiden und der Max-Reger-Sammlung stammen. Es werden Dokumente der Kindheit, Schulzeit und der Jugendjahre Regers gezeigt. Natürlich darf Musiklehrer Adalbert Linder nicht fehlen, der später zum Freund und Verehrer Regers wurde. Zeichnungen Max-Regers aus seiner Zeit an der königlichen Realschule stammen aus den Jahren 1884/85.

Eine "romantische Vitrine" bezieht sich auf die Liebe Regers zu Mathilde (Tilly) Hilf, seiner Jugendfreundin in Wiesbaden. Er widmete ihr dazu aus Liebeskummer das Stück "Verlassen hab' ich meine Lieb" und das Lied "Die Nelke". Zeitungen und Plakate dokumentieren Regers Konzerte in Weiden, beispielsweise im "Ankersaal". Eine Ahnentafel vermittelt die Familienstruktur. Eine Vitrine widmet sich der Taubaldschen Buchhandlung, zu der Reger eine enge Beziehung hielt. Vorsatz dankte ihrem Team für die Mithilfe und der Stadt für die finanziellen Mittel zum Max-Reger-Jahr. Nächstes Projekt ist eine Max-Reger-Broschüre, deren Veröffentlichung zum Geburtstag Regers am 19. März erfolgen soll.

Ein Besuch der Ausstellung mit vielen Exponaten lohnt sich. Sie ist im Alten Schulhaus von Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16.30 Uhr, zu sehen.
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