Großes Musikantentreffen beim "Glöckerlbauer"
Bona Sera und Hawadere

Karl-Heinz Deisinger (rechts) führte routiniert durch den Abend, bei dem nicht nur Volksmusik geboten war. Die Gruppe "Hackbrett Furiosa" sorgte gleich zu Beginn für Stimmung beim Musikantentreffen beim "Glöckerlbauer". Bild: hcz
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
27.07.2016
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Mit einem solchen Ansturm hat Vorsitzender Horst Fuchs nicht gerechnet. Beim Musikantentreffen der "Nordoberpfälzer Musikfreunde" beim "Glöckerlbauer" ist nicht nur die Zoiglwirtschaft vollbesetzt. Auch im Garten bleibt kein Platz frei.

Fuchs schwärmte vom "schönsten Musikantentreffen, das ich je erlebt habe". Die NOM seien "mit ihrem starken Team auf dem richtigen Weg". Ein Feuerwerk der Volksmusik, aber auch von alten Schlagern und Gassenhauern, war in der gemütlichen, knapp 100 Besuchern fassenden Zoiglstube und im Außenbereich, wo nochmals gut 50 Gäste Platz fanden, geboten.

Durch Garten gewirbelt


Nach einer musikalischen Einstimmung durch Moderator Karl-Heinz Deisinger (Akkordeon) und Helmut Reichl (Gitarre) spielte die Gruppe "Hackbrett Furiosa" (Christine Eller, Weiden, Martin und Andrea Zellner, Lennesrieth) - passend zum lauen Sommerabend - "Sommerliches" und "Am Weiher". Hans Fröhlich aus Weiden und Claudia Wittl wirbelten musikalisch durch den Wirtsgarten, Sophia und Sandro Weber, das junge Geschwisterpaar aus Pressath, ebenso. Fröhlich und Wittl, bekannt als Mitglieder der "Busheisl-Musik", begeisterten wie die "Altmeister" Hans Eismann (Akkordeon), Horst Maibach (Tuba) und Heinz Gürtler (Teufelsgeige).

Das Pressather Duo Willi Prechtl - mit unvergleichlichem Saxofon-Sound - und Gitarrist Helmut Reichl ernteten frenetischen Beifall für Lieder wie "Bona Sera Signorita" oder "Eine Reise ins Glück". Reichl harmonierte auch zusammen mit Barbara Reichl und Eugen Eberhard, beispielsweise bei "Oh my Darling Caroline". Schließlich traten die "Seebauer-Moidln" Mariele Kett und Marga Roßmann vor das Publikum und trieben ihm Lachtränen in die Augen mit Liedern wie "Für mi fangt a Ma mit 90 Kilo a".

Sechsjähriges Talent


Star des Abends war jedoch die kleine Miriam Nenninger. Die sechsjährige Erstklässlerin aus Weiherhammer ist, wie Deisinger sagte, ein "außergewöhnliches Talent". Sie lernt bei Musiklehrer Jakob Gebert erst seit einem halben Jahr die Diatonische und spielte, zusammen mit ihm und ihrem Onkel Robert Nenninger, schon perfekt einige schwere Stücke.
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