Hans-Sauer-Schüler eröffnen Ausstellung zum Thema "Kinder dieser Erde"
Kinder brauchen Freu(n)de

Volles Haus und volle Wände: In den unterschiedlichsten Maltechniken haben die Mädchen und Buben der Hans-Sauer-Schule die "Kinder dieser Erde" in Szene gesetzt. Seit Mittwochabend sind die kreativen Arbeiten in den Gängen und der Aula der Schule zu sehen. Bild: Dobmeier

Ihrer Kreativität lassen die Hans-Sauer-Schüler beim Kunstprojekt "Kinder dieser Erde" freien Lauf. Ihre Bilder belegen Sensibilität und Mitgefühl mit anderen Menschen in Not.

Rothenstadt. Davon konnten sich nicht nur die Gäste der Ausstellungseröffnung am Mittwochabend überzeugen. Wer will, kann die Bilder noch bis Schuljahresende zu den Öffnungszeiten der Schule betrachten. Sie schmücken sämtliche Gänge, Klassenzimmer und die Aula. Mit dem Lied "Herzlich willkommen" - in den unterschiedlichsten Sprachen - begrüßten die Mädchen und Jungen Lehrkräfte, Eltern, Verwandte und weitere Gäste zur Vernissage.

Kunstprojekt gibt Antworten


Rektor Christian Kauschinger lobte in der überfüllten Aula die etwa 250 Kinder, die sich mit großem Eifer an die Arbeit gemacht, gemalt und gebastelt hatten. Sein besonderer Dank galt Projektleiterin Petra Walberer sowie dem Kollegium für die Umsetzung. Anlass für das Kunstprojekt "Kinder dieser Erde" war der Umstand, dass in den vergangenen Monaten vermehrt Fragen zum Thema Flüchtlinge unter den Schülern auftauchten und diskutiert worden waren, erläuterte Organisatorin Petra Walberer. Deshalb beging die Schule am 6. Mai den Aktionstag "Kinder dieser Erde", bei dem die Schüler unter anderem feststellten, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht, weil sie unter Hunger, Krieg, Flucht und Vertreibung leiden.

Was ein Kind benötigt - angefangen von einer Mahlzeit über Freunde, Kleidung, Freude und Spiele bis hin zu netten Nachbarn trug die Klasse 1 a in Gedichtform vor. Die HPZ-Partnerklasse sang die Lieder "Im Lande Irgendwo" und "Wir sind Kinder dieser Erde". Die Grundschüler bewiesen in ihren Werken sehr viel Sensibilität und Mitgefühl mit anderen Menschen in Not, aber auch große Kreativität. Sie brachten farbenfrohe Gesichter in unterschiedlichen Mal- und Mischtechniken, mit Wachsmalkreide, Bleistift oder als Scherenschnitte auf jeweils 30 x 30 Zentimeter große Holzplatten auf. Sie gestalteten auch eine Ampel mit Gesichtern.

Erlös für weitere Projekte


Der Elternbeirat sorgte bei der Ausstellungseröffnung für die Verpflegung. Die Kunstwerke wurden für symbolische zwei Euro Selbstkostenpreis verkauft. Mit dem Erlös werden weitere Kunstprojekte finanziert.
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