Hilfseinsatz am Oktoberfest

Ihr Fleiß wurde belohnt: Die Geehrten der BRK-Bereitschaft sowie die treuen Mitglieder mit den Ehrengästen. Bild: hcz
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
03.12.2014
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Etwas weniger Arbeit für die Sanitäter sei letztlich erfreulich, meint stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter Thomas Rauch. "Denn jedes Mal, wenn das Rote Kreuz ausrücken muss, bedeutet dies, dass es irgend jemandem schlecht geht und er Hilfe braucht".

Weiden. (hcz) In einer Feierstunde im Rotkreuzhaus zeichnete BRK-Bereitschaftsleiter Gerd Kincl die fleißigsten und langjährigsten Mitglieder aus und berichtete von der Arbeit des vergangenen Jahres. Die ehrenamtlich geleisteten Dienststunden waren gegenüber dem Vorjahr etwas zurückgegangen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass man heuer vor großen Katastrophen verschont geblieben sei.

Kincl erinnerte an zahlreiche Aktionen, an denen sich die Bereitschaftsmitglieder beteiligt hatten. So etwa beim Projekt "SenSiWEN", beim Boxxen-Stopp, bei Projekttagen am Kepler-Gymnasium und an der Grundschule Mantel. Die alljährlichen Dienste am Frühlings-, Volks- und Bürgerfest sowie Schulungen und Einsatzübungen der Schnelleinsatzgruppen, der Gruppe "Technik und Sicherheit" und der Hundestaffel seien problemlos absolviert worden. Die Betreuungsgruppe habe die Teilnehmer eines Wasserwacht-Einsatzes sowie die Wallfahrer nach Maria Loreto und Maria Kulm versorgt.

Taktischer Leiter Bernhard Kick sprach von einem "äußerst arbeitsintensiven Jahr". Neben 1430 ehrenamtlichen Schichten im Rettungsdienst, was 22 700 Stunden bedeute, seien 452 Sanitätsabsicherungen bei Festen und Großveranstaltungen geleistet worden. "Nachbarschaftshilfe" habe man am Gäubodenfest und am Oktoberfest geleistet. Kleine Präsente für ihren Fleiß erhielten die Aktivsten im Rettungsdienst: Gerhard Schmauß (77 Schichten), Michael Siegl (72), Sebastian Seibert (71) und Werner Schönberger (64). Im Sanitätsdienst waren Klaus Sigg mit 78 Absicherungen, Werner Schönberger (55), Michael Siegl (44) und Bernhard Kick (31) die Eifrigsten.

Polizeioberrat Klaus Müller überbrachte die Grüße aller befreundeten Hilfsorganisationen. Er lobte die eindrucksvolle Leistungsbilanz und die gute Zusammenarbeit zwischen BRK und Polizei. Schließlich stellte er fest, dass es den Polizeibeamten meistens recht sei, wenn sie erst "als Zweite" (nach den Rettungssanitätern) am Unfallort ankämen. BRK-Direktor Franz Rath erinnerte an den Großeinsatz vor 25 Jahren, als die Welle der DDR-Ausreisenden zu bewältigen war. Jetzt käme unter Umständen eine gleichartige Aufgabe - die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge - auf die Helfer zu.

Doppelte Ehrung

Zusammen mit Thomas Rauch ehrte Kincl langjährig Aktive. Josef Dobler und Reinhilde Kopp erhielten die Ehrennadel des DRK für 60 Jahre Mitgliedschaft. Mit der goldenen Ehrennadel des BRK wurde Gerhard Schmauß ausgezeichnet, der gleichzeitig für 40 Jahre geehrt wurde. 55 Jahre waren Maria Moller und Albert Steiner dabei. 35 Jahre: Johanna Baierl und Irmgard Fischer. 30 Jahre: Frank Fleischer und Michael Wührl. 20 Jahre: Jens Bromborski, Andrea Gruber, Christian Hammer, Michael Siegl und Christine Winter. 15 Jahre: Ingrid Fischer, Martina Heimann, Simone Treuter und Sebastian Striegl. 10 Jahre: Carmen Hammer, Tanja Konzog und Stefanie Müllner. 5 Jahre: Melanie Dirscherl, Gloria Godlewski, Roswitha Godlewski, Nicole Liebeskind, Dr. Simone Meier, Benedikt Richter, Christa Saal und Holger Salger.
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