Im "Frauenaufstand" vereint

Der "Frauenaufstand 1917" lebte ein weiteres Mal auf. Diesmal bei einer "inklusiven Stadtführung". Für die Teilnehmer gab es nicht nur viel zu sehen, sondern auch einiges zu schmecken.

Für die Schüler des Heilpädagogischen Zentrums und des Kepler-Gymnasiums stand nur eins im Vordergrund: der Spaß am Unterricht. In einem gemeinsamen Projekt lebten sie das dann auch vor und ließen daran knapp 200 Gäste teilhaben: Eingeladen war zu einer "inklusiven Stadtführung" zum Thema "Frauenaufstand 1917". Zahlreiche Interessierte folgten der Aufforderung, das Geschehen mit allen Sinnen zu erleben.

Unter die Besucher mischten sich unter anderem die Behindertenbeauftragte Bayerns, Irmgard Badura, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, der kommunale Behindertenbeauftragte Alexander Grundler sowie die jeweiligen Schulleiter, Petra Rothmund (HPZ) und Rolf Anderlik ("Kepler"). An vier Stationen ließen die Schüler das historisch verbriefte Geschehen szenisch aufleben und zogen mit ihrem schauspielerischen Können die Anwesenden in ihren Bann.

Dazu hatten sich die verantwortlichen Lehrkräfte Markus Goehler vom HPZ sowie Christian Obermayer, Johann Schärtl und Jochen Runkel vom "Kepler" einiges einfallen lassen. Neben einer Audiodeskription vor jeder Station gab es Flyer in Blinden- und Großschrift sowie eine Verköstigung mit Kriegsbrot und Kunsthonig, den typischen Nahrungsmitteln dieser Zeit. Zudem lieferte Tobias Bauer vom Kepler-Gymnasium noch wichtige Informationen zu Relikten des Ersten Weltkriegs in Weiden und überhaupt zur damaligen Situation.

Letztlich war das gemeinsame und überaus harmonische Agieren der Jugendlichen aus den an sich so unterschiedlichen Schulen wohl der zentrale Aspekt dieser Veranstaltung. Und dieser wurde mit Bravour vorgelebt. Die fruchtbare Zusammenarbeit soll weitere Früchte tragen.
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