Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Kunstvereins – Vorsitzende Irene Fritz bestätigt
Für die Zukunft neue Konzepte gefragt

Die alte und neue Vorstandschaft des Oberpfälzer Kunstvereins um Irene Fritz (vorne, zweite von links) blickt positiv in die Zukunft. Hilfe bei der Suche nach neuen Ausstellungsräumen versprach Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (Zweiter von links). Bild: Otto
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
27.05.2016
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Eine neugewählte Vorstandschaft, ein positives Fazit 2015, und die Vorfreude auf viele Aktionen 2016/17: Diese Themen prägten die Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Kunstvereins. Allerdings treibt auch ein Problem die Mitglieder weiter um.

Gerade erst ist die Pfingstausstellung in der Aula der Realschule abgebaut, da planen Vorsitzende Irene Fritz und ihr Team vom Oberpfälzer Kunstverein (OKV) schon für die nächsten Wochen und Monate. So zum Beispiel die Herbstausstellung im Oktober - mit der Gastkünstlerin Heidi Netzer. Bereits im August sind Künstler des OKV Teil des Serien-Projekts "Farbe auf der Straße", und im November steht die Präsentation und Ausstellung zum neuen Kunst-Kalender der Raiffeisenbank an.

Für 2017 könnte sich eine große Chance ergeben, die aber noch nicht ganz in trockenen Tüchern sei, erläutert Irene Fritz. "In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Repräsentanz in Prag hätten wir dann die Gelegenheit, im Pilsener Kulturareal Depot 2015 auszustellen."

Für diese Aufgaben konstituierte sich denn auch eine neue Vorstandschaft um die amtierende Vorsitzende Irene Fritz. Stellvertreterin ist Petra Vorsatz. Als Schatzmeister folgen Anton Kummert und Hugo Braun-Meierhöfer auf Silvia Karl und Heike Goedecke. Otto Dünne gibt den Posten des Schriftführers an Christa Lindner ab, unterstützt von Bernd Seidel.

Gerda Moser wird sich, wie bisher, um die Organisation der Ausstellung kümmern - mit Hilfe von Romana Pollakowski. Michael Bihler bleibt der Draht zum Heimatring. Als Beiräte fungieren Martin Rindler, Claudia Biller-Fütterer, Christine Coscin und Susi Pontoux. Edith Baldauf wird nach 15 Jahren Tätigkeit noch beratend zur Seite stehen.

Ein Thema, das den Mitgliedern des Kunstvereins auf den Nägeln brennt, ist die Frage nach zukünftigen Ausstellungsmöglichkeiten. Die Befürchtung, dass die Realschule nicht mehr lange dazu dienen könnte, konnte auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß nicht aus der Welt schaffen. Im Gegenteil: "In spätestens drei, vier Jahren wird saniert, eher neu gebaut werden müssen."

Ausstellungsräume gesucht


Als Alternativen nannte der Oberbürgermeister die Aula des Kepler-Gymnasiums und die VHS. Die Idee einer städtischen Galerie im gerade entstehenden Einkaufszentrum liege derweil auf Eis. Selbst ein stark abgespecktes Konzept scheitere an den knappen Finanzen der Stadt. "So eine Galerie zu bespielen, ist einfach nicht mehr im Ehrenamt zu stemmen", so Irene Fritz. Aber gemeinsam mit dem Oberbürgermeister suche man nach neuen, tragfähigen Konzepten. Alle Möglichkeiten würden dazu ausgelotet.

So eine Galerie zu bespielen, ist einfach nicht mehr im Ehrenamt zu stemmen.Irene Fritz über Ideen für eine Galerie im Einkaufszentrum
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