Katharina Scharnagl und Verena Schmidt begeistern mit einem großartiken Kammerkonzert
Virtuos gespielt und charmant moderiert

Verena Schmidt am Klavier und Katharina Scharnagl an der Flöte begeisterten mit einem abwechslungsreichen Kammerkonzert. Die beiden Musiklehrerinnen kennen sich aus ihrer Referendariatszeit in Bamberg und entdeckten dort ihre gemeinsame Leidenschaft: das Kammermusizieren. Bild: otj
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
19.06.2016
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(otj) Kammermusik, virtuos gespielt und charmant moderiert von zwei hervorragenden Künstlerinnen - das gab es am Freitagabend im Kepler-Gymnasium zu erleben. Katharina Scharnagl und Verena Schmidt begeisterten mit einer erlesenen Auswahl an Stücken bedeutender Komponisten.

Den ersten Teil des Kammerkonzerts leiteten die Musikerinnen mit einer Hommage an Yehudi Menuhin ein. Der habe seinen Durchbruch mit dem "Konzert der drei B" erreicht. Auf der Agenda standen im Musiksaal des Kepler-Gymnasiums daher Bach, Beethoven und Borne. Mit Carl Philipp Emanuel Bach widmeten sich Scharnagl und Schmidt dem wohl berühmtesten der Bach-Söhne. Aus dem "Konzert für Flöte in d-Moll" interpretierten sie "Un Poco Andante" und "Allegro di Molto". Weiter ging es mit Ludwig van Beethovens Serenade in d-Moll - daraus "Entrata", "Menuetto" und "Molto Allegro".

Vor der Pause widmeten sich schließlich die Künstlerinnen einer Komposition von Francois Borne, der mit seiner "Fantaisie Brillante sur Carmen" Bizets Werk vielschichtig variiert und damit hohe Ansprüche an die Kunstfertigkeit der Interpretinnen stellte.

In der zweiten Hälfte befassten sich die Musikerinnen mit dem französischen Komponisten und Organisten Charles-Marie Widor - mit "Moderato" und "Scherzo" aus der "Suite pour Flûte et Piano". Gefolgt vom "Andante" aus Johann Sebastian Bachs "Sonate für Flöte und Klavier in e-Moll". Mit der einzigen Komponistin, die auf dem Programm stand klang das Kammerkonzert gebührend aus. Von Cecile Chaminade brachten Scharnagl und Schmidt "Concertino pour Flûte et Piano" zu Gehör.
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