Komödie "4 nach 40" am 23. Februar bei der Kulturbühne in der Weidener Max-Reger-Halle
Eine fast alltägliche Geschichte

Wie bitte? Ihr seid auch gerade 40 geworden? Im Theaterstück "4 nach 40" von Fritz Schindlecker treffen vier unterschiedliche Charaktere zufällig aufeinander, weil sie in einem Aufzug stecken bleiben. Bild: Komödie am Kurfürstendamm/ Oliver Fantitsch
Heiteres in der eher trüben Jahreszeit gibt es am 23. Februar um 19.30 Uhr in der Weidener Max-Reger-Halle. Saskia Valencia, Marek Erhardt, Konstantin Graudus und Andrea Lüdke, allesamt bekannt aus zahlreichen Fernseh- und Bühnenproduktionen, treten in der Komödie "4 nach 40" des Österreichers Fritz Schindlecker (geboren 1953) auf. Das Stück, das erstmals auf Tournee geht, ist unter der Regie von Jochen Busse eine Produktion der Komödie am Kurfürstendamm Berlin. Autor Schindlecker schrieb Skripts zu vielen Fernsehsendungen und Revuen, unter anderem mit Peter Kraus. Er verfasste Kindermusicals, Komödien und Possen, bearbeitete viele Schauspiele und Operetten-Libretti. Für das Fernsehen machte er Sitcoms und Comedyserien.

Zufälliges Treffen

"4 nach 40" erzählt nach einer Idee von Leo Bauer eine fast alltägliche Geschichte. Vier Menschen bleiben im Fahrstuhl eines Bürohochhauses zwischen dem 40. und 41. Stockwerk stecken. Zwei Männer, zwei Frauen, die nichts verbindet außer dem gemeinsamen Steckenbleib-Erlebnis und der Tatsache, dass sie alle gerade ihren 40. Geburtstag gefeiert hatten. Saskia Valencia spielt Elvira, eine ehrgeizige Businessfrau mit ausgeprägtem Hang zum Buddhismus.

Soeben hat sie erfahren, dass aus ihrer Hochzeit mit ihrem Dauerverlobten nichts wird. Petra Zech-Kralic (gespielt von Andrea Lüdke) hingegen ist voller Optimismus auf dem Weg zum Arbeitsamt, weiß, dass sie einen neuen Job bekommen wird. Muss sie auch, ihr Mann ist arbeitslos und ertränkt seinen Frust im Alkohol. Konstantin Graudus ist Wolfgang, ein unauffälliger Zeitgenosse. Eigentlich. Er ist Lehrer, Vater von zwei Kindern. Und war lange glücklich verheiratet. Nach dem Scheitern seiner Ehe verschuldete er sich durch den Gang zu Prostituierten, hat jetzt große finanzielle Probleme. Und dann ist da noch Gilbert Sedelmaier (dargestellt von Marek Erhardt). Er arbeitet beinahe rund um die Uhr als Versicherungsvertreter. Und er leidet unter Platzangst. Umso übler ist für ihn die Situation im Fahrstuhl.

Groteske Szenen

Und jetzt stecken diese vier unterschiedlichen Menschen gemeinsam hoch über den Dächern Berlins gemeinsam fest. Eine anfänglich problematische Situation. Es kommt zu grotesken Szenen, in denen gestritten, gebetet und getrunken wird. Und gemeinsam gesungen wird. Die Zuschauer werden Zeugen einer zwanghaft ablaufenden und zugleich pointierten, ironischen und urkomischen Gruppenselbsttherapie mit ungewissem Ausgang.

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Karten gibt es beim NT/AZ-Ticketservice (Telefon 0961/85-550 und 09621/306-230), an der Abendkasse sowie unter ww.nt-ticket.de.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kulturbuehne-weiden.de
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