Kultband aus St. Pauli schließt Oberpfälzer ins Herz - Vollgasrock, der in Bauch, Beine und in ...
"Ohrenfeindt" rockt "ooorndlich"

Die Hamburger Kultrocker "Ohrenfeindt" brauchten am Samstag nicht lange, um das Oberpfälzer Publikum so richtig anzuheizen. Bild: lst
Rothenstadt. (lst) Tja, was soll man da noch sagen? In bestem Hamburgerisch: Ooorndlich geroggt! Die Kultrocker "Ohrenfeindt" haben ihr "Herz an St. Pauli verloren", ihre Songs handeln vom wahren Leben, ihre Liebe gehört dem Kiez - aber sie haben seit Samstagabend nach ihrem erneut überzeugenden Auftritt im proppenvollen Saal des Rockmusikclubs "Salute" auch die Oberpfalz noch mehr in ihr Herz geschlossen. "Mit dem Salute haben wir einen kleinen, aber feinen und gut organisierten Club vorgefunden, der wiederum richtig Spaß gemacht hat. Heißen Dank an die gesamte Mannschaft und das roggenrohlverrückte Oberpfälzer Publikum", sagten Chris Laut, Pierre "Keule" Biesse und Andi Rohde nach ihrem mehr als zwei Stunden dauernden Konzert.

Fans wählen Songs

Zu ihrem 20. Geburtstag schenkten sie sich nix - dafür aber ihren Fans: Die "Voll auf die Fresse"-Tour, die unter dem Motto "Roggenrohl-Mitbestimmung" stand und steht. Aus einer Liste von 55 Songs bestimmten die nämlich per Umfrage 20 Songs, welche die Band auf der Tour im März/April 2015 teils akustisch, teils volle Pulle rockt - so auch im "Salute".

Das Trio, das sich mit Shows auf den wichtigsten Biker-Events im deutschen Sprachraum eine treue Gefolgschaft erspielt hat und schon mit Größen wie "Nazareth", "Torfrock" und den "Toten Hosen" auf Tour war, brauchte nicht lange, um das ansonsten oftmals etwas kühle Oberpfälzer Publikum anzuheizen. Kein Wunder, denn "Ohrenfeindt" hatten nicht nur Kulthymnen wie "Auf die Fresse ist umsonst", "Rock'n'Roll-Sexgott" oder "Motormädchen" im Gepäck, sondern auch jede Menge Songs, die nur akustisch zum Besten gegeben wurden. So unter anderem "Autobahn" oder "Fernweh".

Und alle sind zum einen "ein echter Lebensratgeber" (Chris Laut) - zum anderen eine herzliche Liebeserklärung an ihr St. Pauli. Bestes Beispiel dafür: "Sie hat ihr Herz an St. Pauli verloren". Klar, dass "Zum Rocken geboren", "Parasit" oder "St. Pauli, Du rockst!" nicht fehlen durften. Denn der beinharte Vollgasrock ging am Samstag im "Salute" nicht nur in Bauch und Beine, sondern auch in den Kopf. Einfach nur "ooorndich"!
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