Kurzkonzert als Schlussakkord

Die letzte Sommermatinee 2014 gestalteten Alexandra Reger und Stefan Schultes sowie Lektor Wolfgang Göldner (von links). Bild: hcz

Mit einem wunderbaren Kurzkonzert endete die beliebte Reihe der Sommermatineen in der Josefskirche für dieses Jahr. Die treuen Besucher freuen sich schon auf 2015. Dann steht ein Jubiläum an.

Den Schlussakkord 2014 setzten Alexandra Reger (Flöte) und Stefan Schultes (Orgel). Im nächsten Jahr wird es das 20. Mal sein, dass Künstler aus der Region jeden Samstag im Juli, August und September nach dem Zwölf-Uhr-Läuten der Glocke hochklassige Kirchen- und auch weltliche Musik bieten. Mit dem fröhlich anmutenden Marsch und dem "Adagio molto" aus Christopher Tamblings "Sechs Stücke für Flöte und Orgel" leiteten Reger und Schultes die Matinee ein. Es folgte das "Allegro" aus dem "Konzert G-Dur für Flöte und Orchester" von Johann Joachim Quantz, das durch die herrliche Akustik der Josefskirche beeindruckend zur Geltung kam.

Leicht und fließend - eben typisch Wolfgang Amadeus Mozart - erklang dessen "Andante C-Dur, Köchelverzeichnis 315". Zuletzt improvisierte Schultes über das, im neuen "Gotteslob" abgedruckte Lied "Herr, wir bitten: Komm und segne uns", zu dem die gut 70 Besucher aufgefordert waren mitzusingen.

Wolfgang Göldner las aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper, worin dieser aufruft, "nichts aus Ehrgeiz oder Prahlerei zu tun, sondern nur aus Demut zu handeln". Aus dem Evangelium nach Matthäus hörten die Besucher von den zwei Söhnen, die im Weinberg arbeiten sollten. Zuletzt las Göldner aus einem Buch von Hermann Enke über "die schwerste Bitte". Die Zeile im Vaterunser "Dein Wille geschehe" falle den Menschen am schwersten, sie demütig anzunehmen. Kirchenmusikdirektor Luis Denz, der für den Förderkreis für Kirchenmusik die Sommermatineen organisiert, dankte allen Interpreten sowie den Lektoren Maria Spiegler und Göldner.
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