Nach Weiberfasching und Lumpenball: Narrhalla Präsident Gerhard Ertl verspricht tollen Fasching ...
2016 kommen die "Hexen"

Die kleine Hope (knapp 2 Jahre) war der jüngste Narr, der am Rosenmontag im "Neuen Tag" einmarschierte, auf dem Arm von Mama Ivonne Globig. Trotz schwach besuchtem Weiberfasching und Lumpenball ist Präsident Gerhard Ertl (3. v. l.) mit der Session voll zufrieden, ebenso wie das Prinzenpaar Yasmina I. und Emilio I, das unter anderem NT-Redakteur Josef Wieder (2. v. r.) mit einem Orden beschenkte Bild: Porsche
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
16.02.2015
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Nein, der Weiberfasching war heuer nicht der große Renner. Genauso wie der Lumpenball. Aber 2016 wird alles besser, verspricht Narrhalla-Präsident Gerhard Ertl. Da spielen die "Isartaler Hexen" auf. Für ihn steht deshalb jetzt schon fest: "Die Hütte wird voll."

Weiden. (ps) Das war sie beim Lumpenball am Samstag nicht. Dabei war die in Weiden nahezu unbekannte Band "D' Sandler" nicht der einzige Hemmschuh. Schriftführerin Ilona Ertl verweist noch auf den Kinostart von "Shades of Grey" und den Valentinstag. "Da genießen viele Pärchen lieber die traute Zweisamkeit." Doch die Planungen für den Fasching laufen mindestens zwei Jahre voraus. Deshalb steht bereits fest, dass beim Lumpenball 2016 die "Isartaler Hexen" dem Publikum einheizen werden. Der Name zieht! Gerhard Ertl: "Wir haben schon Anfragen."

Konkurrenz am Weiberfasching

Was den Weiberfasching betrifft, gilt offenbar das Motto "die Konkurrenz schläft nicht". "Als wir vor fünf Jahren den Weiberfasching wieder zum Leben erweckt haben, war selbst Moosbach tot", sagt Gerhard Ertl. Doch inzwischen habe sich die Gemeinde wieder zu einer Hochburg entwickelt und am unsinnigen Donnerstag 4000 Narren angezogen. "Dann gab es noch einen Weiber-Fasching in Floß und einen Senioren-Weiberfasching im Maria-Seltmann-Haus". Gerade aus Floß und Umgebung seien früher viele zur Narrhalla ins evangelische Vereinshaus gekommen. Der Präsident hat hier noch keine Lösung parat. "Vielleicht werden wir mit dem Weiberfasching sogar mal ein Jahr aussetzen", überlegt er beim traditionellen Rosenmontagsbesuch im "Neuen Tag". Der Handwerkerball finde schließlich auch nur alle zwei Jahre statt.

Apropos Rosenmontag: Die Mädels von der Prinzengarde hat es diesmal schlimm erwischt. Zwei sind krank, acht müssen an diesem Hochtag der Narren zur Arbeit. Die Delegation - sie hat Orden für NT-Geschäftsführerin Viola Vogelsang-Reichl sowie die Redakteure Josef Wieder und Jutta Porsche im Gepäck - zählt deshalb deutlich weniger Köpfe als sonst. Dabei blieb die närrische Truppe von grippebedingten Ausfällen weitgehend verschont.

Nur leichter Schnupfen oder Husten plagte die Hoheiten Yasmina I. und Emilio I. manchmal. "Aber wir waren immer voll dabei und haben die Stadt toll vertreten", versichert Yasmina I. Ihr Kleid und der Anzug ihres Prinzen - wie immer handgeschneidert - seien in der ganzen Oberpfalz bewundert worden, erzählt sie. "In Nürnberg hieß es sogar: Wie aus einem Disneyfilm."

"Die Session war super", zieht Präsident Ertl letztlich - trotz der zwei schwach besuchten Bälle - eine positive Bilanz. "Beim Kinderfasching war's rappelvoll. Wir hatten keine Ausfälle. Wir haben ein schönes Prinzenpaar, viel Spaß und unser Prinz führt jede Polonaise an." Ganz nach dem diesjährigen Motto "und Action". Für die will die Narrhalla Weiden auch beim heutigen Faschingstreiben auf dem Oberen Markt wieder sorgen. Um 13.45 Uhr ist Abmarsch beim Neuen Rathaus.
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