Neues Logo für Traumfabrik
Motiv mit Tiefgang

Jetzt mit mehr Kontur: das neue Logo der Traumfabrik. Bild: hfz

Die Veranstaltung ist altbekannt. Zu Jahresbeginn macht die Traumfabrik wieder Station in Weiden. Ungewohnt ist dagegen die Außendarstellung. Nach Jahrzehnten gibt es ein neues Motiv. Warum, erklärt der Geschäftsführer.

Eine geschminkte Figur schwebt auf Wolken. Ihre Kopfbedeckung sieht aus wie die Mitra eines Bischofs: hoch und lang, nur ohne Kreuz. Ihre Kleidung ist mittelalterlich, die Füße wie Säulen oder knubbelige Tischbeine. Die Arme streckt die Figur aus. Dort befinden sich Schwingen. Sie erinnern an Fledermausflügel, doch sind sie weiß wie Schnee. Bedrohlich wirkt die Figur nicht. Sie ist eher in sich gekehrt, als führe sie eine magische Zeremonie aus. Vom Boden losgelöst, schwebt sie in einem Raum zwischen den Welten.

Die Figur ist das neue Aushängeschild des Showtheaters. Und Teil des neuen Logos der Traumfabrik. Bis das Theater ein neues Plakat bekam, hat es eine Weile gedauert. 30 Jahre lang waren die Veranstalter glücklich mit dem alten Logo. Das war damals aus einem Gemälde entstanden. Im Jahr 1981 hatte es eine begeisterte Zuschauerin aus Oldenburg an die Traumfabrik geschickt. Sie hatte die Bühnenshow auf der ersten Deutschlandtournee gesehen und sich bedanken wollen. Für 30 Jahre war das Motiv der schwarzen Türme und der sechsarmigen Frau auf allen Plakaten und Anzeigen zu sehen.

Weg vom 80er-Look


Nun war es Zeit für etwas Neues: Die Münchener Künstlerin Beate Speck-Kafkoulas erweckte das neue Schloss zum Leben. In den Wolken schwebt es jetzt phantastisch mit viel Raum zum Träumen. Davor: die Bühnenfigur. Ingo Pawelke, einer der Geschäftsführer, hat den Prozess begleitet und zeigt sich zufrieden. "Die Figur vermittelt sehr gut das, wofür die Traumfabrik steht", sagt er. "Da ist Comedy, Akrobatik, Kunst, Poesie und was zum Träumen dabei. Es wird auch gleichzeitig vermittelt, dass wir eine Bühnenproduktion sind." Eine Überarbeitung des alten Logos war dringend nötig, sagt er. "Wir haben es gemocht. Für die Veränderung brauchte es Mut." Es brauchte aber auch einen Neuanfang: "Wir mussten unbedingt vom 80er-Jahre-Look weg. Es sollte kein Scherenschnitt mehr sein, sondern etwas, das ein bisschen mehr dreidimensional ist, etwas, das mehr in die Tiefe geht." Das Bauwerk im Hintergrund sei deshalb jetzt auch absichtlich dreidimensional und verwinkelt. Es sei märchenhaft und solle zum Träumen einladen, sagt Pawelke. Durch die Tiefe in der Darstellung werde der Betrachter gleich in die Fantasiewelt hinein begleitet. Und dafür stehe die Traumfabrik ja auch.

Tickets und TelefonaktionWer sich auch ins Traumland der Bühnenshow entführen lassen will, hat bald die Chance dazu: Am Samstag, 2. Januar, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 3. Januar, um 14 Uhr und um 18 Uhr gibt es Vorstellungen der Traumfabrik in Weiden in der Max-Reger-Halle. Karten beim NT-Ticketservice unter 0961/85-550 und unter www.nt-ticket.de.

Daneben verlosen wir drei Mal zwei Karten für die 18-Uhr-Vorstellung am 3. Januar. Wer an der Verlosung teilnehmen will, ruft unter der Nummer 0137808401627 an und spricht das Stichwort "Traum", Name, Adresse und Telefonnummer aufs Band. Jeder Anruf aus dem Festnetz kostet 0,50 Euro (Mobilfunkpreise können abweichen). Der Anschluss ist bis Dienstag, 29. Dezember, 14 Uhr, geschaltet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Medienhauses und ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen. Die Gewinner erklären sich mit der Veröffentlichung ihrer Namen einverstanden. Viel Glück bei der Verlosung!
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.