Nguyen Van Nghia eröffnet zwei japanische Lokale
Frischer Fisch vom Laufband

Seit vielen Jahren ist Nguyen Van Nghia im Geschäft: Er betreibt seit 2001 das "Sushihaus" in Regensburg, zuvor lernte er sein Rüstzeug bei einem japanischen Sushimeister in Berlin. In Weiden hat er vor zwei Wochen eine "Running Sushi Bar" im City-Center eröffnet. Noch im Mai ist die Eröffnung eines "Sushihauses" in der Sebastianstraße geplant, im früheren "Ellies Vorstadtcafé". Bild: Hartl
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
02.05.2015
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(ca) Es gibt Kunden, die fahren bis aus München in die Oberpfalz, um in Nguyen Van Nghias "Sushihaus" in Regensburg zu essen. "Best sushi in town", urteilt das Location-Magazin "kult". Freunde japanischer Küche aus Weiden und Umgebung müssen überhaupt keine Fahrzeit mehr auf sich nehmen: Der Regensburger Japaner, der eigentlich ein Vietnamese ist, schlägt in Weiden gleich mit zwei Destinationen auf.

Bei den Studenten der Hochschule, bei den Angehörigen der Army hat es sich schon herumgesprochen: Im City-Center gibt es seit zwei Wochen "Running Sushi". Am ersten Sushi-Laufband Weidens sitzen jeden Mittag reichlich begeisterte Freunde des Frischfischs. Wer da nicht drauf steht, an dem fahren auch Tellerchen mit gebratenem Fisch, vegetarische Happen und kleine Nachspeisen vorbei.

Von Montag bis Samstag gilt täglich von 10 bis 19 Uhr: Zugreifen. 45 Minuten "All you can eat" kosten einen Pauschalpreis. Wer das nicht möchte, kann an Tischen warme Nudel- und Reisgerichte bestellen. Für ganz Eilige gibt's Boxen "to go".

Eröffnung im Mai

Parallel zieht Nguyen Van Nghia auch in das ehemalige "Ellies Vorstadtcafé" (zuletzt "American Diner") gegenüber dem Sporthaus Fehr in der Sebastianstraße. Aktuell wird noch umgebaut. Im Mai will der 55-Jährige die Eröffnung feiern. Geplant ist ein "Sushihaus" nach dem Regensburger Vorbild. Dort kann sich, wer möchte, das japanisch eingerichtete Restaurant in der Wollwirkergasse (Nahe Arnulfsplatz) mal angucken.

Auch hier gilt: Man isst entweder an der Sushibar oder aber an Tischen. Neben Sushi werden Sashimi (rohe, ungewürzte Filetstücke) und Tempura (frittiert) angeboten - verspeist mit Sojasoße, Wasabi oder frischem Ingwer. Zum Nachtisch gibt es Spezialitäten wie Grüner-Tee-Eis oder Azukibohnen-Eis.

Nguyen Van Nghia, dreifacher Vater, kam 1990 aus Vietnam zunächst nach Berlin, wo er bei einem japanischen Sushi-Meister sein Handwerk lernte. 2001 eröffnete er das eigene "Sushihaus" in Regensburg. "Am Anfang war das hart", erinnert er sich, "Sushi war damals nicht sehr bekannt." Das hat sich geändert, und so wagt er den Schritt in die nördliche Oberpfalz, angeworben von City-Center-Manager Philipp Kaufmann. Mit dabei hat er Landsleute aus seinem Regensburger Team. Ein Mitarbeiter ist vom renommierten Japaner "Hiro Sakao" aus Fürth zum Team gestoßen. Gewickelt wird "live" vor Ort im City-Center.

Sushi: Das ist Kunst. Das Wickeln mit den Seetangblättern will gelernt sein, der Reis punktgenau gekocht, der Reisessig richtig dosiert. Für Fisch hat Nguyen Van Nghia einen guten Lieferanten in Regensburg: "Auf die Frische kommt es an. Das ist das A und O."
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