Nur der Mörder bleibt unbekannt
Raimund A. Mader liest aus "Der König von Weiden"

Auch SPD-Stadträtin Gabriele Laurich (rechts) sicherte sich ein Exemplar von Raimund A. Maders Buch "Der König von Weiden", wie überhaupt die Frauen unter den Zuhörern in der Überzahl waren. Bild: zpe
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
21.02.2016
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(zpe) Volles Haus war angesagt, als Raimund A. Mader in der Buchhandlung Stangl & Taubald seinen jüngsten Roman vorstellte. Seit zwei Wochen steht das Buch "Der König von Weiden" in den Regalen und ist schon das meistverkaufte Buch in der Max-Reger-Stadt. Das überwiegend weibliche Publikum lauschte andächtig dem Autor, der mit seinem Krimi zurück in die "verruchten" Weidener Zeiten führte.

Damals gab es nämlich noch das "Klanki" und die "Fortuna-Bar". Als Grundlage für seinen Roman nahm der Krimiautor das schillernde Leben des damaligen Rotlichtkönigs Walter Klankermeier und ließ einen fiktiven Kommissar ermitteln. Ein mysteriöser Anrufer gibt den Anstoß, nach dem Mörder Klankermeiers zu suchen. Bei seinen Recherchen zu diesem Mord entführt der Krimiautor in das sündige Leben der Stadt Weiden.

Bekannte Tippgeber


Einige bekannte Persönlichkeiten finden sich diesem Roman plötzlich als entscheidende Tippgeber bei den Ermittlungen. Allen voran ein stadtbekannter Weidener, den es nach seiner beruflichen Tätigkeit auf eine Mittelmeerinsel verschlagen hat. Man braucht nicht viel Fantasie, um die Figur des als "Graf" benannten ehemaligen Kulturamtsleiters mit einer immer noch stadtbekannten Person zu verbinden.

Wer allerdings hoffte, bei der Lesung einen Tipp für die wahre Identität des Mörders von Walter Klankermeier zu erhalten, wurde enttäuscht. Der Autor riet zur Lektüre seines Buches. Im Scherz bemerkte er, dass der Leser des Romans sich berechtigte Hoffnung auf die noch immer nicht abgeholte Belohnung von 5000 Euro machen könne. Kein Wunder, dass sich am Büchertisch nach einem lange anhaltenden Applaus auch eine ebenso lange Schlange bildete.
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