OWV Weiden feiert Sommersonnenwende mit "Chorisma"
Die Tradition bewahrt

Auf der Dekan-Pfeiffer-Ruhe feierte der OWV Weiden Sommersonnenwende. Vorsitzender Alois Lukas entzündete das Feuer. Bild: R. Kreuzer
Festlich beging der OWV-Zweigverein Weiden zum wiederholten Male die Sommersonnenwende an der Dekan-Pfeiffer-Ruhe. Hoch hatten die Helfer um Vorsitzenden Alois Lukas in den vorangegangenen Tagen den Holz- und Ästehaufen aufgeschichtet. Die Gesangsgruppe "Chorisma" mit Leiterin Larissa Burgardt eröffnete die Feier musikalisch mit "Grüaß enk Gott".

Zudem überbrachte Lukas Besuchern mit dem Namen Alois, Aloisius und Luise Glückwünsche zum Namenstag. "An diesem Aloisentag können wir den Tag der Sommersonnenwende feiern, im Vorjahr hielten wir das Johannisfeuer ab", so Lukas.

Grüße galten den Ehrengästen wie Heimatring-Vorsitzendem Günther Magerl, Naturschutzwart Josef Reiß und den Ehrenmitgliedern Franz Hüttner und Heinz Bauer. "Ein schöner Tag" sang der Chor, von Annette Sirikwa auf dem Akkordeon begleitet.

Pfarrer Markus Schmid erläuterte die Feier um Johannes den Täufer mit dem längsten Tag und der kürzesten Nacht. Zuvor hörten die Besucher die Lesung durch Ministrant Simon, die von der Begegnung der beiden Frauen Maria und Elisabeth handelt, die schwanger waren. Jesus sei das Licht. "Er ist in der Wintersonnenwende geboren." Mit Christus sei das Licht in die längste Nacht gekommen.

Während der Chor "Hab Sonne im Herzen" sang, zündete Alois Lukas die im Holzhaufen eingearbeiteten Strohbüschel an. Pfarrer Schmid segnete das Feuer. Die Sonne hatte ihren höchsten Stand, nun werden die Tage wieder kürzer.

Zum Glück blieb der Regen aus, die Besucher und Gäste setzten sich auf die aufgestellten Bänke und pflegten die Geselligkeit. Für das leibliche Wohl hatte der Veranstalter mit Getränken und Bratwürstchen vom Grill gesorgt.
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