Positive Bilanz zum Max-Reger-Jahr in Weiden
Mächtige Marke Max Reger

Astrid Karl, Petra Vorsatz und Irmgard Betz (von links), Pressesprecher Norbert Schmieglitz und Bürgermeister Jens Meyer ziehen ein positives Resümee des Max-Reger-Jahres und machen Lust auf mehr. Bild: stg

Das 100. Todesjahr des berühmtesten Sohnes der Stadt Weiden bestimmt das kulturelle Jahr 2016. Die Verantwortlichen ziehen ein äußerst positives Resümee zum Max-Reger-Jahr - und schüren die Vorfreude auf weitere außergewöhnlich Höhepunkte.

Selbst die Farbe der Krawatte von Bürgermeister Jens Meyer ist bei der Pressekonferenz nicht dem Zufall geschuldet. In Max-Reger-Lila ist der Binder gehalten - Corporate Clothing nennt man das im Marketing. Meyer bedankt sich bei den Verantwortlichen Petra Vorsatz, Astrid Karl und Irmgard Betz und betont die Bedeutung, die dem Reger-Jahr zukomme. Die große Presseresonanz - auch über die Stadtgrenzen hinaus - sei ein Beleg dafür.

Auch die Zuschauerzahlen passen zu dieser positiven Einschätzung. Kammermusik, Orgelkonzerte, Ausstellungen und vor allem die Max-Reger-Nacht seien mit Begeisterung wahrgenommen worden. Petra Vorsatz verspricht auch für den laufenden Monat außergewöhnliche Leckerbissen, nicht nur Reger-Fans. Am Freitag, 16. September (19.30 Uhr) widmen sich der Klarinettist Wolfgang Meyer und das Carmina-Quartett den Reger-Interpretationen von acht zeitgenössischen Komponisten in der Max-Reger-Halle. Die Zuschauer erleben Fortspinnungen des Klarinetten-Quintetts aus der Feder von Reger. "Viele Komponisten sind an diesem Abend auch vor Ort."

"In memoriam Max Reger" ist der Titel eines Konzerts, das am Samstag, 24. September (19.30 Uhr) in die Max-Reger-Halle einlädt. Das Gustav Mahler Ensemble mit Ausnahmegeigerin Elena Denisova und dem Dirigenten Alexei Kornienko interpretiert in Uraufführung das "Poème in memoriam Max Reger". Von der "unklassischen" Seite nähern sich am Freitag, 30. September, die jungen Musiker des "Strompost Kollektivs" dem nicht gerade leicht verdaulichen Sound Regers. Luzi Brandl, Jeremias Kaiser, Lukas Höllerer und Benedikt Hengstl interpretieren Max Reger auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Begeisternde Konzerte, inspirierende Ausstellungen und weitere spannende Veranstaltungen - das Jubiläumsjahr habe Weiden bewegt und beeinflusst, erklärt Petra Vorsatz. Auch die Geschäftswelt habe das Jahr für sich entdeckt - Schokolade, Bier, Tassen und diverse Merchandise Artikel.

Diesen Schwung wolle man mit ins neue Jahr nehmen. "Mit dem neuen Signet, das alle Plakate, Flyer und Programmhefte ziert wollen wir die Marke Max reger weiter ausbauen. Viel Zeit zu verschnaufen gebe es ohnehin nicht, so Bürgermeister Meyer. "In sieben Jahren haben wir schon wieder ein Jubiläum: Dann feiern wir den 150. Geburtstag von Max Reger."
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