Randy Hansen berauscht das "Salute"-Publikum
Klingt wie Jimi

Er hatte eine gebrochene Rippe, bewegte sich aber mit ungebrochener Kraft über die Bühne. Im "Salute" kam Randy Hansen bei einem grandiosen Auftritt seiner Ikone Jimi Hendrix verblüffend nah. Bild: lst

Rothenstadt. "Ist er's?" "Das kann doch nicht sein?" Solche Sätze sind im Rockmusikclub "Salute" öfter zu hören gewesen. Was aber nicht verwunderte: Denn mit Randy Hansen stand ein Musiker auf der Bühne, der seinem Vorbild Jimi Hendrix in vielen Dingen ungemein ähnlich ist: im Aussehen, in den Klamotten und natürlich in den Songs.

Der US-Boy zog trotz einer gebrochenen Rippe eine absolute Wahnsinns-Show ab. Der Lohn dafür: Der nahezu komplett besetzte Saal tobte, forderte Zugaben und sang aus vollster Kehle mit. Seit Hendrix' Tod 1970 gab es immer wieder Künstler, die versuchten, seine Musik so identisch wie möglich zu interpretieren. Doch so richtig gelang es wohl keinem. Bis in den 1980ern Hansen auf den Plan trat.

Im "Salute" wurde schnell klar, warum man meinte, Hendrix' Stimme zu hören. Denn Hansens langes Studium des Gitarren-Gottes machte sich bezahlt. Wie ein Derwisch fegte das Energiebündel über die Bühne und zog das Publikum in seinen Bann. Was auch an der Band-Besetzung lag: Denn seine Truppe besteht aus zwei Großen der Musikszene: Die Drums spielte Manni v. Bohr (Ex-"Birth Control"), und UFO Walter, jahrelanger Bassist von Marla Glen, gab geschickt den Takt an.
Weitere Beiträge zu den Themen: Salute (31)Jimi Hendrix (5)Randy Hansen (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.