Renate Kummert, Stefanie Stangl und Gisela Walbrunn zeigen ihre Werke in der Sparkasse ...
Neue Bilder in der Bank

Zwei Herren mit Krawatte, drei Damen mit Malerei: Die Geldhaus-Chefs Hans-Jörg Schön (links) und Ludwig Zitzmann hießen die Künstlerinnen Gisela Walbrunn, Stefanie Stangl, und Renate Kummert willkommen, deren Werke nun die Sparkasse zieren. Bild: hfz
Ein "künstlerischer Wechsel" stand an in der Zentrale der Sparkasse Oberpfalz Nord, wie es Vorstandsvorsitzender Ludwig Zitzmann ausdrückte: Die kommenden vier Monate sind dort Werke von Renate Kummert, Stefanie Stangl und Gisela Walbrunn zu sehen. Alle drei sind Mitglieder des Oberpfälzer Kunstvereins (OKV). Ihre Arbeiten lösen die alte Ausstellung ab, in der ebenfalls OKV-Kunst zu sehen war.

Immer auf der Suche

Renate Kummert ist immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und bemüht, stets unbekannte Pfade zu betreten. Manchmal entstehen ihre Bilder ohne thematische Vorgaben und entwickeln eine Eigendynamik. Die in Wernberg lebende Künstlerin entdeckt Landschaften, Figuren und Gesichter, die sie verstärkt und malerisch herausarbeitet. Am liebsten arbeitet sie mit Aquarell- und Acrylfarben. Die Kunst ist für sie ein Ventil, eigene Erlebnisse, Gedanken und Gefühle zu verarbeiten.

Stefanie Stangl lebt und arbeitet mit ihrer Familie auf einem biologisch bewirtschafteten Hof bei Luhe-Wildenau. "Natur und Kunst gehen in mir immer wieder eine Symbiose ein, die nicht vorherbestimmbar oder erklärbar ist", sagt sie. "Das Element Wasser in Verbindung mit Farbe fasziniert mich ständig neu. Eindrücke aus der Natur und Szenen aus dem Alltag inspirieren mich immer wieder aufs Neue." In ihrem vor Kurzem fertiggestellten Atelier "EichenArt" setzt sie diese Eindrücke um und vergisst dabei oft Raum und Zeit. "Meine Bilder sind oft aus dem Bauch heraus und meist mit etwas Witz." Ihre bevorzugten Techniken sind Acryl, Aquarell und diverse Drucktechniken mit vielen übereinander liegenden Ebenen.

Himmel und Erde

Für die Vohenstraußer Künstlerin Gisela Walbrunn ist die Malerei Poesie, Balsam für die Seele. "Es ist mir eine Freude, ein wundervolles Motiv zwischen Himmel und Erde zu Papier zu bringen", erzählt sie. Die Autodidaktin kam durch einen Kurs an der Volkshochschule zur Malerei. Von da an ließ die Kunst sie nicht mehr los. Ihre bevorzugten Motive sind Blumen, Landschaften, Tiere und Aktdarstellungen, die sie mit Acrylfarben, Pastellkreiden oder Aquarellfarben verwirklicht - oder auch in Mischtechnik. Die Ausstellung ist bis Ende September während der Öffnungszeiten zu besichtigen.
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