Schülerinnen der Sophie-Scholl-Realschule pflanzen drei Schwarzpappeln in Weiden
Schwitzen für den Umweltschutz

Bei der Pflanzaktion am Naab-Ufer des Stadtbades griffen die Schülerinnen der Klasse 10 a der Sophie-Scholl-Realschule und die Gäste zur Schaufel. Drei urige Schwarzpappeln werden zukünftig die Ökologie in Stadtnähe nachhaltig positiv beeinflussen. Bild: Dobmeier
"Wir wollen in Eigeninitiative etwas für unser Umwelt tun", war die Prämisse der Schülerinnen der letztjährigen 9. Klasse der Sophie-Scholl-Realschule. Mit dem Schulprojekt "Klima und Umwelt" im Erdkundeunterricht reifte die Idee Bäume zu pflanzen, um das ökologische Gleichgewicht zu unterstützen.

Die Schülersprecherinnen Hannah Nickl und Eva-Maria Siegler erzählten von einer Fotocollage, in der die Klasse Umweltthemen mit Bäumen und Pflanzen im Bild aufgriff. Konrektor Georg Hammer und Lehrerin Karolin Datzmann dankten für die Eigeninitiative der Schülerinnen, die nun in der 10. Klasse die Pflanzaktion durchführten, da im Herbst die Anwachsgarantie besser sei.

Als Baumart empfahl die Stadtgärtnerei für den Standort am Altarm der Naab des Stadtbades Schwarzpappeln. "In Weiden gibt es über 25 000 Bäume", erläuterte Stadtgärtnermeister Hans Gallersdörfer. Martin Scheidler vom Umweltamt erläuterte die urige Pappelart. Es gebe nur etwa 1000 Stück dieser Baumart in Deutschland. Um die Idee zu realisieren suchten die Mädchen Sponsoren. Anwesend waren deshalb Rebecca Anzer von der Firma Samhammer AG, Martin Fechner von der Firma Richthammer und Reinhold Wildenauer vom Förderverein der Schule, die alle Spendengelder zur Finanzierung beisteuerten. In der Schule fand zudem eine Kuchenverkaufsaktion statt, dessen Erlös auch in das Projekt floss
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