Seine große Liebe gehört dem Granit: "Sudetendeutscher Kulturpreis" für Günter Mauermann

Seine große Liebe gehört dem Granit: "Sudetendeutscher Kulturpreis" für Günter Mauermann Weiden. (ske) Geht man durch Weiden - oder die Oberpfalz - findet man immer wieder Skulpturen und Plastiken des Bildhauers Günter Mauermann. Vor wenigen Tagen wurde ihm der "Sudetendeutsche Kulturpreis für Bildende Kunst und Architektur" verliehen. Im Augsburger Rathaus erhielt Mauermann die Auszeichnung durch Staatsministerin Emilia Müller, den Vorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt, und Bu
Geht man durch Weiden - oder die Oberpfalz - findet man immer wieder Skulpturen und Plastiken des Bildhauers Günter Mauermann. Vor wenigen Tagen wurde ihm der "Sudetendeutsche Kulturpreis für Bildende Kunst und Architektur" verliehen. Im Augsburger Rathaus erhielt Mauermann die Auszeichnung durch Staatsministerin Emilia Müller, den Vorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt, und Bundeskulturreferenten Dr. Wolf-Dieter Hamperl. Mauermann, 1938 im nordböhmischen Friedberg geboren, kommt nach der Vertreibung 1945 im Jahr 1956 nach Weiden, wo er bis heute lebt. Die Liebe zur Kunst wird ihm in die Wiege gelegt: Bereits sein Vater ist Bildhauer. Von 1957 bis 1963 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Bis zum Tod des Vaters 1985 arbeitet er mit ihm zusammen in der Werkstatt. Seit 1968 ist als freiberuflicher Bildhauer tätig. In seinen Arbeiten setzt er sich mit vielen Werkstoffen und deren Kombination auseinander. Bei äußerer Härte verlangt er nicht unbedingt scharfe Kanten und vertrage damit auch Sanftheit und Weichheit. Mauermann will in seinen Werken den Gegensatz zwischen strenger und gelöster Form ebenso sehen wie zwischen Geometrischem und Organischem. Weiden ist ständige Ausstellungsfläche für Parkdeckskulpturen, die "Tanzende Tachauerin" oder den Brunnen am Unteren Markt vor dem "Alten Eichamt". Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 1985 erhält den Förderpreis "Der neue Tag" für Plastik. Der Kulturpreis würdigt sein umfangreiches künstlerisches Lebenswerk. Bild: Wilck
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