Show-Theater "Traumfabrik"
"Traumfabrik" gastiert zum 35. Jubiläum in Amberg und Weiden

Die "Crazy Flights" aus der Ukraine verblüffen das Amberger und Weidener Publikum sicherlich mit ihren Flügen durch die Luft.
 
Viele unglaubliche Gestalten machen das Show-Theater zu einem fantastischem Abenteuer.

Die "Traumfabrik" ist phantastisches Show-Theater in seiner besten Form. Das beliebte Ensemble gastiert bei der kommenden Tournee in Weiden und in Amberg. Geschäftsführer Ingo Pawelke verspricht einige Überraschungen.

/Regensburg. Die "Traumfabrik" gastiert in ihrem Jubiläumsjahr zum 35-jährigen Bestehen gleich dreimal in Weiden und dreimal in Amberg. Geschäftsführer Ingo Pawelke erklärt die Besonderheiten und Neuigkeiten, die das Ensemble im Gepäck hat.

Der Großteil der Show bestreitet das eigene Ensemble der Traumfabrik. Zusätzlich haben sich die Akrobaten besondere Gäste eingeladen. Die Show an sich ist aber noch ein Geheimnis. "Das Ensemble steckt noch mitten in den Proben. Welche Nummern wir aufführen, entscheiden wir erst später. Noch ist die Traumfabrik 2016 eine Wundertüte", sagt Pawelke. Die Macher entwickeln im Laufe eines Jahres viele verschiedene Nummern, die sie dann proben. Die Entscheidung für oder gegen eine Aufführung fällt dann kurz vor Tourneebeginn vorm Heiligabend.

Fliegende Ukrainer


"Eines kann ich vorab schon sagen: Die Show hat einige erstaunliche Gäste zu Besuch", verrät der Geschäftsführer. Die Sportakrobatik-Weltmeister aus der Ukraine, die "Crazy Flights", begeistern das Publikum mit "fliegenden" Einlagen. Die Gruppe baut spektakuläre menschliche Pyramiden und Figuren und fliegt förmlich durch die Luft.

Eine weitere Attraktion ist die australische Hula-Hoop-Künstlerin Annabel Carberry. "Ihre Performance ist einmalig und andersartig", verspricht Pawelke. "Keine klassische Hula-Hoop-Aufführung, sondern eher eine Comedy-Nummer, die zufällig mit Reifen ist." Carberrys Aufführung sei das erste und einzige Hoop-Stück, das zum Konzept der "Traumfabrik" passe und laut Pawelke "die beste Hula-Hoop-Nummer der Welt" ist.

Das Programm des Show-Theaters besteht aus Klassikern und neuen Höhepunkten. Das 35-jährige Jubiläum der Aufführung ist für die Macher Grund genug, die beliebtesten Nummern der letzten Jahre aufzuführen.

Die "Traumfabrik" hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 und der ersten Aufführung beim Tag der offenen Tür der Universität Regensburg verändert. Trotzdem setzt man weiterhin auf Bewährtes. "Wir versuchen, uns treu zu bleiben und den Geist der vergangenen Jahre mitzutragen", erklärt Pawelke.

Die Anfänge des Ensembles war eine Gruppe Sport-Studenten, die mit ihrem sportlichen und akrobatischen Können experimentiert haben. "Die Idee kam dann, den Sport und Theaterelemente zu verknüpfen. Sie wollten ausprobieren, was möglich ist", erklärt Pawelke. Der Geschäftsführer hatte seinen ersten Auftritt mit dem "Traumfabrik"-Ensemble als Sechsjähriger. Seine Paraderolle war der Räuberhäuptling beim Singspiel "Die Räuber von Toulouse". Ein Mitglied der ersten Stunde sozusagen.

Eine Studentengruppe aus über Hundert Mitwirkenden um Rainer Pawelke und Ursula Heinzmann stellte damals an der Uni das Ergebnis einer experimentellen Werkstattarbeit auf der Bühne unter dem Titel "Traumfabrik" vor. Zum ersten Mal wurde eine Zusammenführung aus Sport, Kunst und Kultur gezeigt.

Die Inhalte waren damals wie heute vielfältig und von hohem künstlerischem Anspruch: Pantomime, Schattenspiele, Schwarzes Theater, Maskenspiel sowie Experimente mit Objekten, Tanz, Seilspringen, Bewegungskünste, Jonglage, Akrobatik und Zuschauer-Animation bestimmten das anfängliche Programm. Die Idee eines Sport-Theaters war geboren und wurde der Vorläufer des heutigen Show-Theaters.

Den Anfängen treu


"Mittlerweile gehen wir schon lange auf Tournee", doch trotzdem bleiben die Traumfabrikanten ihren Anfängen treu. "Es ist eine gute Mischung aus modernen Elementen und Klassikern. Wir sind stolz, dass noch drei bis vier Akteure aus den Anfangszeiten im Team dabei sind", freut sich Pawelke.

ServiceAufführungen in Weiden in der Max-Reger-Halle am Samstag, 2. Januar (20 Uhr) und am Sonntag, 3. Januar (14 und 18 Uhr) .

Aufführungen in Amberg im Congress Centrum am Dienstag, 5. Januar (20 Uhr) und am Mittwoch, 6. Januar (14 und 18 Uhr) .

Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unter Telefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0 und unter www.nt-ticket.de
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