VoX-Fernsehsendung „Mein himmlisches Hotel“ besucht Hotel von Angelika Heining in Weiden
"Zur Heimat": Ein himmlisches Hotel

In ihrer Rezeption im Hotel "Zur Heimat" empfingen Angelika Heining und ihr Sohn Josef die Kollegen aus Regensburg, Marienbad und natürlich das Kamerateam von Vox. Bild: Porsche
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
29.08.2015
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Eigentlich wollte Angelika Heining die Bewerbung für die Serie „Mein himmlisches Hotel“ zurückziehen. In der ersten Folge, die sie angeschaut hat, war ihr der Ton viel zu rau. „Aber dann hat mir eine Frau versichert: Das ist nur in Norddeutschland so, in Süddeutschland nicht.“ Jetzt ist Familie Heining mit von der Partie in der Vox-Serie, ganz nach dem Motto von Baby Schimmerlos: „Wer reinkommt, ist drin.“

(ps) Mutter und Sohn traten zum Casting an. Angelika und Josef Heining junior haben die Macher voll überzeugt, ebenso wie ihr Hotel „Zur Heimat“ in der Dr.-Seeling-Straße. Von 6 Hotels aus der Oberpfalz und Böhmen blieben nach der Vorauswahl 4 übrig. Neben dem Weidener Hotel das „Donau-Hotel“ in Regensburg und die Marienbader Häuser „Villa Sonnenstrahl“ und „Villa Patriot“.

Das Prinzip der Sendung: Die Besitzer von 4 familiengeführten Hotels bewerten ihre Häuser gegenseitig. Nach Kriterien wie Ausstattung, Lage, Komfort usw. Das wird von Montag bis Donnerstag ausgestrahlt. Am Freitag folgt das Finale und jeder Besitzer erhält einen Umschlag mit Geld: „Die anderen Hoteliers legen da den Betrag rein, den ihnen das Zimmer wert ist.“ Der Gewinner erhält 3000 Euro. „Nicht die Welt“, wiegelt Angelika Heining gleich ab. Dafür schwärmt die ehemalige CSU-Stadträtin von den Dreharbeiten. „Die waren toll, ganz harmonisch. Nur das Finale war nicht berauschend.“ Mehr darf sie nicht verraten. So viel aber doch: Auch die Stadt Weiden wird ins Bild gerückt. Mit einem Schwenk von der Michaelskirche über den Oberen Markt.

„Wir wollten eigentlich gern zu Bauscher, etwas mit Porzellan zeigen, mit Bezug zur Region.“ Doch der Vorschlag der 58-Jährigen für die Gemeinschaftsaufgabe in der Sendung kam nicht an. „Sie haben Josef in der Küche gesehen, und dann wollten sie, dass er eine ,Mein-himmlisches-Hotel-Torte’ macht, bei der alle helfen durften.“ Für den Konditormeister kein Problem. Schließlich hat er schon die Walhalla in Schokolade gegossen.

Was seine Mutter verblüffte: „Für fünf Mal 50 Minuten Sendung waren 12 Drehtage nötig und ein Fernsehteam mit 9 Mann.“ Ausgestrahlt werden die Folgen in der Woche ab 5. Oktober. Wie’s ausgeht? Angelika Heining hält dicht: „Das ist im Finale am 9. Oktober zu sehen.“ Doch ob die Heinings nun gewinnen oder nicht: „Eine interessante Erfahrung war das auf jeden Fall.“