Weihnachten à la "Depressive Metzger" und "Sentementol"
Schwarze Lippen, düstere Texte

Die dunkle Seite der Weihnacht: Verstärkt um Clara Goedecke, mutieren Alfons Bauer 3 (rechts) und Michael Bezold (Mitte) von "Sentementol" zu den "Depressiven Metzgern". Bild: Kunz
Was die Weidener Gruppe "Sentementol" so an Texten und Klangcollagen produziert, ist gewiss nicht die Art von Musik, die man unbedingt am Heiligen Abend hören möchte. Deshalb hat die Band ihr "Bedrohte Weihnachten"-Konzert auch auf den ersten Werktag nach den Feiertagen verlegt.

In der rappelvollen Kneipe "Neues Linda", dem musikalischen Stammlokal von Alfons Bauer 3 und Michael Bezold, genossen die Fans der schrägen Töne einen durchaus imposanten Konzertabend. Als Vorgruppe traten die "Depressiven Metzger" in die Pedale, eine Bauer/Bezold-Formation aus Afrolook und Schwarzlippen mit Dame, die da Clara Goedecke heißt. Es ging um "Ärger und Alltag", um eine "Resignation" und darum, dass der letzte Traum ausgeträumt sei. Clara Goedecke sang "Der Blumen kalter Schatten" und Alfons Bauer von einer Zwitterstellung aus Melancholie und Glücklichsein.

Nach dem Vorspiel hob sich der Vorhang für die Weihnachts-Show mit "Sentementol". Das Duo spielt inzwischen viel weniger laut und nervig als früher. Dafür intensiver. Frei nach dem Band-Motto: "So etwas Normales, Tolles muss einmal nach Tagen oben landen."
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