Wenn die Jugend musiziert
Gefeiertes Preisträgerkonzert

Esther Bernreuther spielt beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" auf ihrer Violine das Rondo op 22/3 von Oskar Riedung.
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
22.02.2016
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"Früh übt sich, was ein Meister werden will", lautet ein Sprichwort. Das trifft auch auf die jungen Talente beim 53. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" zu. Bereits meisterhaft zeigen sich die Preisträger beim Konzert in der Franz-Grothe-Schule.

Immer wieder ist es hochinteressant, neben den musikalischen Berühmtheiten der Welt auch junge Talente in den ersten Jahren ihrer musikalischen Entwicklung zu erleben. Ziel des Wettbewerbs ist laut Steffen Weber, dem Vorsitzenden des Regionalausschusses Oberpfalz Mitte/Nord von "Jugend musiziert", die besondere Förderung künstlerischer Begabungen und der Ansporn zur Steigerung eigener Fähigkeiten. Gute Taktsicherheit und tapfere Fingerfertigkeit zeichnen die besonders junge Preisträgerin Esther Bernreuther aus, die das "Rondo" op 22/3 von Oskar Rieding auf ihrer Violine vorträgt. Gesanglich gestaltet sie die Melodie. Lukas Brolik setzt mit seinem Akkordeon das Programm fort. So wie er gekonnt das Stück "Ein Hofnarr spielt Ziehharmonika" von W. Solotarjow spielt, wird der Titel zur glaubhaften Darstellung merkwürdiger Vorkommnisse.

Gekonntes Zusammenspiel


Drei sehr junge Harfenistinnen, Inka Wilhelm, Lilly Rötzer und Elisabeth Westermeier, widmen sich "Far-West für drei Harfen" von Annie Challan. Ihrem gekonnten Zusammenspiel hört man sehr gerne zu. Ganz anders die Gesangskultur von Johanna Würf. Sie singt mit sonorer Stimme "Je veux" von Isabelle Geffroy als tadellosen Popsong. OB Kurt Seggewiß wünscht daraufhin den Jugendlichen weiterhin viel Spaß beim Musizieren und bedankt sich bei deren Eltern für Verständnis und Engagement hinsichtlich musikalischer Förderung. Im Anschluss verleiht er die Urkunden.

Den zweiten Teil der Veranstaltung eröffnet der Akkordeonspieler Merlin Ritzer mit der "Kindersuite Nr. 2", genannt "Souvenirs", von A. Repnikov. Alle fünf Sätze zeigen jeweils individuelle Stimmungen, die der junge Interpret originell musikalisch darstellt. Auswendig spielt er im passenden Vortrag getragene Melodien oder schnelle Tonfolgen.

Lena Bäuml und Hannah - Sophia Benker widmen sich ihren beiden Zithern und tragen die "Kleine Rumpelstilzchen - Suite" von A. Rüdiger vor. Taktlich exakt und alle rhythmischen Gegebenheiten berücksichtigend, zeigen sie bewundernswertes Engagement in ihrem Zusammenspiel. Als letzte Programm - Nummer stellen die beiden Schwestern Antonia und Annika Krämer das passende Duett "Die Schwestern" op 61/1 von Johannes Brahms vor. Sie begeistern mit ihrem kraftvollen wie sensiblen Vortrag zurecht ihre zahlreichen Zuhörer. Nach dieser schönen Veranstaltung kann man den jungen Musikern nur wünschen, erfolgreich ihren Weg fortzusetzen und nie die Freude am Musizieren zu verlieren.
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