Zeitreise durch die Kulturgeschichte
Historiker beleuchtet "Kunst und Keramik" früherer Jahrtausende

Über eine spannende Matinee mit (von links) Dr. Harald Schulze freuten sich Museumsleiterin Stefanie Dietz und der Vorsitzende des Fördervereins "Die Keramischen", Konstantin Thomas. Bild: Kunz
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
18.01.2016
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Die Archäologische Staatssammlung München hatte zur Sonntagsmatinee im Internationalen Keramikmuseum anlässlich des 25jährigen Bestehens den Historiker und Archäologen Dr. Harald Schulze abgestellt. Der Experte referierte über "Kunst und Keramik" und orientierte sich dabei an der antiken Keramik des Vorderen Orients und östlichen Mittelmeerraums.

Dr. Schulze ist Oberkonservator an der Archäologischen Staatssammlung in der Landeshauptstadt, die im Museum für Vor- und Frühgeschichte aufbewahrt wird. Die Staatssammlung ist eines der Partnermuseen des Weidener Keramikmuseums und seit der Eröffnung 1990 bis heute mit einer Dauerausstellung in der Max-Reger-Stadt präsent. Darunter befindet sich auch das älteste Objekt, das vor rund 7000 Jahren in der heutigen Türkei entstanden ist. In seinem Vortrag befasste sich der Historiker mit einem spannenden Thema, in das er möglichst viele Exponate aus der Weidener Ausstellung mit einbezog.

Im Mittelpunkt standen Miniaturkultplätze aus Keramik wie die aufwendigen und phantasievollen, meist kannenförmigen Libationsgefäße. Und natürlich die Idolfiguren, die in beiden Bereichen zu finden sind und bei großen wie kleinen Besuchern zu den Publikumslieblingen im Museum zählen. Dr. Schulze ging rund 5000 Jahre zurück in der Kulturgeschichte der Menschen und nahm die Besucher mit auf eine landschaftliche Reise nach Kleinasien, Griechenland und Zypern.
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