Zweite Sommermatinee mit Eva Danzl und Luis Denz
Ein wunderbares Wechselspiel

Eva Danzl (Gesang) und Luis Denz (Orgel) überzeugten bei der zweiten Sommermatinee in diesem Jahr. Bild: hcz
Mit Musik aus dem Barock, Wiener Klassik und Romantik gestalteten Eva Danzl und Luis Denz die zweite Sommermatinee dieses Jahres. Nach einer starken Einleitung mit dem "Grand Choer" von Cèsar Franck, bei dem Kirchenmusikdirektor Denz den vollen Klangumfang der Eisenbarth-Orgel hören ließ, folgte ein wunderbares Wechselspiel von Orgel und Gesang. Eva Danzls heller Sopran erklang engelsgleich bei Stücken von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Vincenzo Bellini und Joseph Haydn.

Danzl hat ihre Stimme in zahlreichen Meisterkursen und Unterricht bei Lisa Green-Levy, Veneta Radoeva und Christine Pern-Peitner ausgebildet. Auch die Kirchenmusikprüfung "D" hat die langjährige Leiterin des Weidener Volksliederchors mit Bravour absolviert. Mit dem "Ave Maria" von Luigi Cherubini und "Mariä Wiegenlied" von Max Reger huldigten Denz und Danzl der Gottesmutter. Die gut 70 Besucher spendeten begeistert Applaus.

Nach einer Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser ("Gepriesen sei der Herr") und dem Evangelium nach Markus ("Aussendung der Zwölf") trug Lektor Wolfgang Göldner den Text eines griechischen Lieds vor. Nachdem er vor einer Woche zum Leid der Flüchtlinge Stellung genommen hatte ("Nackt sind wir alle gleich"), befasste sich Göldner diesmal mit der Einsamkeit alter Menschen. Sein beeindruckender Text handelte von einem alten Mann, der ganz alleine ist und in seinen Träumen lebt.

Die Matinee am kommenden Samstag nach dem Mittagsläuten der Josefskirche wird Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser bestreiten. Ansonsten an der Reger-Orgel in der Michaelskirche, wird er dann an der Eisenbarth-Orgel spielen.
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