1. FC Rieden erhält Oberpfälzer Bürgerenergiepreis
Die Hälfte an Strom

Bei der Verleihung des Bürgerenergiepreises im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz nahmen Hans Fischer (Mitte) und Richard Weigert (Zweiter von links) vom 1. FC Rieden Scheck und Urkunde entgegen. Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel (links), Regierungspräsident Axel Bartelt und Bürgermeister Erwin Geitner (von rechts) gratulierten. Bild: gib

Bei der Sportanlage des 1. FC Rieden handle es sich um ein "Pilotprojekt mit überregionaler Vorbildfunktion", urteilte die Jury. Der Fußballverein wurde am Montagabend im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz mit dem Oberpfälzer Bürgerenergiepreis und 2000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Bayernweit, vielleicht sogar bundesweit sei die Sportanlage im Amateurbereich einzigartig, hieß es in der Begründung der Jury. Der Verein setze Grundwasser statt Trinkwasser zur Beregnung der Rasenflächen ein, habe effiziente Kühlgeräte angeschafft, eine Photovoltaikanlage installiert und zwei Pelletöfen im Sportheim eingebaut. Insbesondere die Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED-Technik wurde lobend erwähnt. Vorsitzender Hans Fischer und Vorstandsmitglied Richard Weigert nahmen den Preis entgegen. Mit der LED-Technik könne der Verein 50 Prozent an Strom einsparen, sagten sie. Bürgermeister Erwin Geitner zeigte sich "absolut stolz" darauf, einen Verein mit solch innovativen Ideen in der Gemeinde zu haben.

20 Bewerbungen hatte es für den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten Bürgerenergiepreis gegeben, der gemeinsam von der Bayernwerk AG und der Regierung der Oberpfalz vergeben wird. Der Jury sei es nicht leicht gefallen, die vier gleichberechtigten Sieger auszuwählen, sagte Regierungspräsident Axel Bartelt. Der Preis mache Leuchtturmprojekte sichtbar und motiviere andere, selbst aktiv zu werden.
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