115 Jahre da für Nächsten

Eine eindrucksvolle Stichflamme schoss hoch, als Aktive die fatalen Auswirkungen eines Fettbrands demonstrierten.

Besonders groß gefeiert wurde heuer der Florianstag im Bereich Gebenbach. Darin eingebettet war das Fest zum 115-jährigen Bestehen der Feuerwehr Atzmannsricht. Nachmittags stand eine Kinderolympiade auf dem Programm und die aktive Wehr führte vor, wie man einen Fettbrand nicht löschen sollte.

Die Jubelwehr konnte sich trotz des unbeständigen Wetters über eine große Gästeschar bei ihrer Feier freuen. Im Kirchenzug ging es, allen voran der Taferlbub und die Blasmusik Gebenbach sowie die Fahnenabordnungen, zum Festgottesdienst, den Pfarrer Dr. Christian Schulz und Pfarrvikar Christian Preitschaft zelebrierten. Die Orgel spielte Christine Hirsch, der Chor der örtlichen Wehr sang die Feuerwehrhymne.

Nach dem Gottesdienst gab es im Gemeinschaftshaus ein Weißwurstfrühstück. In Grußworten dankten Bürgermeister Peter Dotzler als Schirmherr und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz der Jubelwehr für ihren Dienst an der Gemeinschaft. Kreisbrandrat Fredi Weiß lobte die Einsatzbereitschaft und Kameradschaft bei der Feuerwehr Atzmannsricht.

Am frühen Nachmittag demonstrierten die Aktiven unter Leitung des 2. Kommandanten Stefan Gericke auf beeindruckende Weise, welche fatalen Folgen das unsachgemäße Löschen eines Fettbrands haben kann. Auch wurden Spraydosen unter lautem Knall zur Explosion gebracht.

Zur Kinderolympiade hatten sich viele Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren angemeldet. An sechs Stationen konnten sie beim Sackwurf, Kartoffellauf, Bobbycar-Fahren, Sackhüpfen, Tischtennisball-Saugen und an der Kübelspritze Geschicklichkeit und Schnelligkeit beweisen. Letztendlich gab es nur Sieger, Vorsitzender Florian Kellner und Jugendwart Hans Zöller überreichten allen Kindern Urkunden und kleine Sachgeschenke.
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