1600 Kilometer Anreise

Nicht zum ersten Mal besuchten Bürgermeister ihre Patenkompanien auf dem Übungsplatz. Dass sie dazu jedoch über 1600 Kilometer reisen mussten, war etwas Besonderes. Generalstabsmäßig durchgeplant war ihr dreitägiger Aufenthalt: Abholung vom Flughafen, Begrüßung durch den Kommandeur, sicherheitspolitische Info zur Übung durch Stabsabteilungen und Kompanien, Gespräche mit Soldaten.

Zwei Monate vorher hatte das Feldlager einer offenen Steppe geglichen. Jetzt stehen hier eine Werkstatt, ein Materiallager, ein Transportunternehmen, eine Notfallambulanz samt Polizeistation, IT-Bereich und ein Pressezentrum. Für die Bürgermeister gab es einiges zu entdecken. Präzise sortierte der 55 Tonnen schwere Stapler Orion vor ihren Augen das über 110 Container fassende Materiallager.

"Uns ist es wichtig, die Bundeswehr und vor allem die Aufgaben unserer Soldaten hautnah und vor Ort in Aktion zu erleben", betonte Alexandra Sitter-Czarnec. "Als einmaliges Erlebnis" bezeichnete Stefan Braun, dessen Gemeinde Kastl Namensgeber der Schweppermann-Kaserne in Kümmersbruck ist, die Tage in Spanien. "Es ist überwältigend, welcher Aufwand hinter solch einer Übung steht und wie professionell die Soldaten arbeiten", meinte Stefan Braun.
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