2015: Baustelle in der Prößlstraße
Anlieger sollen mitzahlen

Vor Ort sah sich die CSU mit Vorsitzendem Stephan Gollwitzer (Dritter von rechts) die Prößlstraße an. Fahrbahn und Gehweg sollen komplett erneuert werden. Bild: Kunz

Die Prößlstraße soll endlich eine Runderneuerung bekommen. Die Freude der Anlieger darüber dürfte aber nicht ungetrübt sein, wie sich bei einem Ortstermin der CSU herausstellte.

Die Prößlstraße wird im kommenden Jahr wohl Baustelle werden. Seit 2007 liegt dem Tiefbauamt eine Entwurfplanung vor. Dass diese noch nicht umgesetzt ist, liege an den klammen Kassen der Stadt, unterstrich Tiefbauamtsleiter Hubert Grillmeier, der am Dienstagabend mit seinem Kollegen Marc Vierhuff der CSU Rede und Antwort stand.

Der Termin war eine Reaktion von Stephan Gollwitzer, Vorsitzender der CSU Rehbühl, auf Anfragen von Anwohnern. Wie Grillmeier erläuterte, wurde die Fahrbahn 1967 gebaut. "Sie ist also nicht mehr neu." Deshalb auch die vielen "Flickenteppiche" auf der Fahrbahn. Hinweisschilder machten auf den schlechten Straßenbelag aufmerksam. Ein neuer allein reiche nicht aus. Die Straße müsse komplett ausgehoben und frostsicher gemacht werden. Und: Es handle es sich um eine Haupterschließungsstraße. Dies bedeute, dass die Anlieger mit 50 Prozent an der Straße und mit 65 Prozent am Gehweg beteiligt würden.

Eine Aussicht, die Georg Girisch ziemlich sauer aufstieß. "Man sollte wirklich mal eine Bestandsaufnahme machen, wer die Schäden verursacht." Seiner Ansicht nach nämlich nicht die Anwohner, sondern die vielen Lkw. Die Prößlstraße sei nicht die einzige schadhafte Straße im Stadtgebiet, sagte Grillmeier.

Er glaube, dass zwecks Kostenreduzierung die vorhandenen Randsteine wiederverwendet werden könnten. "Denen fehlt nichts." Dass sie sich nach innen neigten, liege am Betonuntergrund, der in den vergangenen fünf Jahrzehnten einfach zerbröckelt sei. Geplant sei, die Straße zu asphaltieren und den bisher asphaltierten Gehweg zu pflastern. Links und rechts der Fahrbahn würden Fahrradwege eingezeichnet, erklärte Grillmeier. Ähnlich wie im Verkehrskonzept vorgesehen. Auch wenn einige den Kopf schüttelten: Diese mit Parkplätzen alternierenden Schutzstreifen seien eine sichere Lösung, glaube man den Untersuchungen und Erfahrungen der Verkehrsbehörden und Polizei.
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