30 statt 80 Grad

Werden herkömmliche Wärmenetze mit einer Temperatur von permanent zirka 80 Grad gefahren, so lässt Dollnstein seines mit 30 Grad zirkulieren. Dies sei unter Umständen für den Betrieb einer Fußbodenheizung ausreichend, so Alfons Kruck, einer der Initiatoren des Dollnsteiner Netzes. Reiche das nicht aus, komprimiere eine Wärmepumpe in jedem angeschlossenen Haushalt das Wasser auf ein Temperaturniveau, wie es zum Duschen oder für andere Brauchwasser-Verwendungen notwendig sei. Die Wärmepumpe schaltet sich nur dann ein, wenn der jeweilige Haushalt mittels Regeltechnik signalisiere, dass sehr warmes Wasser gebraucht werde. Eine nochmalige Absenkung der Netz-Temperatur im Sommer werde durch eine thermische Solar- und eine Photovoltaik-Anlage abgedeckt. Im Winter und in der Übergangszeit sorgten ein gasbefeuertes Blockheizkraftwerke (BHKW) und eine elektrische Grundwasserwärmepumpe mit Flussnutzung für eine ausreichende Wärmeversorgung. Strom für die Pumpe produziere das BHWK, unterstützt von Photovoltaikanlagen. Ein Hackschnitzelkessel diene als Notfallreserve. Zusätzlich werde durch Solarthermie das Wasserreservoir vorgewärmt.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.