35 000 Euro gespart

In Sachen Kosten lernte der Hackl Schorsch, dass die im Freizeitzentrum verbrauchten 849,17 MWh 31 347 Euro kosteten. Bei einem Umrechnungsfaktor von 10 kWh/1 Liter Heizöl und einem angenommenen Heizölpreis von 78 Euro/100 Liter hätte man 66 277,38 Euro ausgeben müssen. Durch die Nutzung der Biogaswärme hat die Freizeitpark GmbH also 35 000 Euro gespart.

Die Biogasanlage Weiher-Kricklhof versorgt nicht nur das Freizeitzentrum mit Wärme, sondern auch den Sportpark und einige Betriebe im Gewerbegebiet Dienhof. Die Anlage kann 10 m³ Fernwärme in der Stunde liefern. Sie kostete rund 1,5 Millionen Euro und ist nach Auskunft der Gesellschafter nur rentabel zu betreiben, wenn man außer dem Strom auch die Wärme verkaufen kann. Möglich wurde dies durch die Zusammenarbeit mit der AOVE, in deren Fernwärmenetz man pro Jahr etwa 1800 MWh einspeist. Von den anfallenden 3000 MWh Wärme verbraucht die Anlage selbst zur Fermenterheizung 400 MWh, was insgesamt einer Wärmenutzung von etwa 73 Prozent entspricht. In das EON-Stromnetz speist die WK-Energie jährlich rund 3000 MWh ein. (u)
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