400 Quadratmeter Grundfläche werden in die Stadtgalerie integriert
Café Dostler abgeräumt

Abbruchbeginn am Tag der Arbeit. Fondara nutzte die verkehrsarme Zeit am "verlängerten Wochenende", um das Café Dostler in der Goethestraße nach allen Regeln der Kunst abzubrechen. Aufgrund der Innenstadtlage muss die Abbruchfirma mit einem sehr begrenzten Baufeld auskommen. Heute sollen die Arbeiten bereits weitgehend abgeschlossen sein. Das Café Dostler hat dann für den Neubau der Stadtgalerie Platz gemacht. Bild: Wilck

Nur drei Tage genügen. Das einstige Café Dostler ist abgeräumt, das Anwesen Goethestraße 3 ist Vergangenheit. Die gut 400 Quadratmeter Grundfläche werden in die Stadtgalerie integriert. Und damit ist auch für die größten Zweifler klar: Fondara hat es geschafft, die "Nuss" Dostler-Anwesen zu knacken.

Für die Abbruchexperten der Firma Hierold aus Moosbach war der Maifeiertag ein echter Tag der Arbeit. Sie rückten in der Goethestraße an, errichteten die Bauzäune. Die Baumaschinen waren wegen des Abbruchs des ehemaligen VHS-Gebäudes in der Sedanstraße bereits ganz in der Nähe. Die Firma Fri-sec von Marcus Fritsch aus Wildenau übernahm die Absicherung der Baustelle.

Der Bauherr hatte bereits im Vorfeld alle Genehmigungen für die Arbeiten am Sonn- und Feiertag eingeholt. Für den Termin am "verlängerten Wochenende" sprach das deutlich geringere Verkehrsaufkommen. Die Zufahrt zum "Winkler-Parkplatz" blieb über die Sedan- und Weißenburgstraße uneingeschränkt erhalten. Die Mohrenstraße, von hier aus fraßen sich die Maschinen ins Gebäude, konnte ins "Baufeld" integriert werden. Die Goethestraße blieb für Fußgänger offen.

Das Mauerwerk bot den Abbruchbaggern weniger Widerstand als vermutet. "Wie Pappe", kommentierte Fondara-Vorstand Thomas Schumacher, der ebenso wie Konditormeister Bernd Dostler und dessen Söhne vor Ort war. Die Bauarbeiten, in den letzten Tagen sorgfältig vorbereitet, gingen nahezu problemlos über die Bühne. Auf dem Holzstapel neben dem Gebäude landeten nicht nur die Dachkonstruktion, sondern viele Türen und Zargen, sowie die Deckenbalken: Das Gebäude, in dessen Dachgeschoss am Heiligen Abend 2005 ein Brand ausgebrochen war, hatte noch die alten Fehlböden.
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