500 Tonnen Material für die Waldwege liegen parat
Kasse erst mal leer

Die Jagdgenossen haben für weitere fünf Jahre ihren Vorstand bestätigt: Vorsteher Eckhard Neumann, Stellvertreter Kurt Strobel, Schriftführer Helmut Kohl, Kassier Thomas Prölß sowie die Beisitzer Reinhard Meyer und Wilhelm Stark.

Neumann hatte zunächst über den umfangreichen Wegebau im vergangenen Jahr berichtet. Für die Instandsetzung von Waldwegen lägen 500 Tonnen Material auf dem Gelände der Firma Gottfried. Der Einbau müsse bis Oktober geschehen. "Damit ist die Wegebaukasse nun erst mal leer", sagte der Vorsteher. Der Freihunger Bürgermeister Norbert Bücherl trat den Ansprüchen der Jagdgenossen entgegen, einen höheren Zuschuss zu leisten. "Es gilt der 2000 gefasste Beschluss des Marktrats mit 40-prozentiger Kostenübernahme, höchstens 1500 Euro pro Genossenschaft", betonte er. Erst bei einer Abweichung sei hier eine Änderung möglich.

Jogger und Radfahrer

Richard Strehl aus Weiden, Pächter des Bogens I, erwähnte 13 erlegte Rehe, je zehn Stück Rotwild und Wildsauen, sechs Füchse, drei Graureiher, einen Dachs und fünf Enten. Der Jäger regte die Anbringung von blauen Strahlern an den Straßenpfosten an. Für Unruhe im Revier sorgt nach seinen Worten neben Joggern und Mountainbikern nun ein "Leuchter". Helmut Witzel aus Kaltenbrunn, der den Bogen II gepachtet hat, listete 17 Rehe, sechs Füchse, fünf Stück Schwarzwild und sechs Enten auf.

Probleme mit dem Nachbar

Bürgermeister Bücherl stellte den Fortschritt des interkommunalen Wegebaus heraus. Er bat die Jagdgenossen, sich nicht querzulegen, wie dies die Großschönbrunner getan hätten. Damit würden sinnvolle Straßenbauten zur Verkehrsentlastung verhindert. Bücherl beschwerte sich über den Einbau von Ziegelmaterial auf einem Gemeindeweg. "Das geht nicht ohne Zertifizierung und Meldung an die Gemeinde."

Zudem hätten Thansüßer durch Holzabfuhr bei schlechtem Wetter den oberen Bergweg in einen schlimmen Zustand versetzt. Vom Pächter eines Nachbarreviers gehe derzeit eine Beeinträchtigung der Jagd aus, hieß es. Nach Ansicht der Bayerischen Staatsforsten verhalte sich der Mann dort vertragsgemäß. Ärgerlich sei das nächtliche Befahren der Wege und Ausleuchten der Wiesen. Dies sei nur als Provokation zu verstehen, weil der Jäger auch auf anderen Wegen in sein Revier kommen könne. Der Rathauschef empfahl Anzeige bei der Unteren Jagdbehörde.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.