52-jähriger Motorradfahrer nach Unfall in Lebensgefahr
In Leitplanke gekracht

Beim Überholen rammte der Wagen der Marke Scion das Motorrad. Den bei dem Unfall entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro. Die Staatsstraße 2235 war mehrere Stunden lang komplett gesperrt. Die Schuldfrage blieb gestern noch unklar. Bilder: gf (2)
Am seidenen Faden hängt das Leben eines Motorradfahrers, der am Pfingstmontag auf der Staatsstraße 2235 verunglückt ist. Als er abbiegen wollte, wurde er von einem überholenden Auto erfasst.

Der 52-Jährige und ein Kumpel waren mit ihren schweren Bikes von Hohenburg nach Schmidmühlen unterwegs. Kurz hinter Allersburg wollten die beiden Männer aus Fürth nach links in Richtung Mendorferbuch abbiegen. Dazu hatten sie schon etwas Fahrt herausgenommen, näherten sich nach Zeugenaussagen der Abzweigung in recht gemütlichem Tempo. Die beiden hatten unbestätigten Angaben zufolge wohl auch den Blinker gesetzt und sich zur Fahrbahnmitte hin eingeordnet. In dem Moment, es war gegen 12.40 Uhr, kam von hinten ein Mini-Jeep der Marke Scion. Dessen Fahrer erfasste wohl die Situation nicht und setzte zum Überholen an. Am hinteren der beiden Biker kam der 30 Jahre alte US-Soldat mit Wohnsitz in Hohenburg noch vorbei, doch den vorderen, der vor ihm die linke Spur querte, erwischte er frontal. Sein Abbremsen kam zu spät.

Nach Angaben der Polizei schleuderte das Motorrad, eine Moto Guzzi, unter der Leitplanke hindurch und landete im Straßengraben. Sein Fahrer jedoch krachte gegen einen der Pfosten, an denen die Leitplanken befestigt sind, und blieb dort schwerstverletzt liegen. Der 52-Jährige wurde per Rettungshubschrauber in die Uniklinik Regensburg gebracht - ob er überlebt, schien an der Unfallstelle fraglich. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die einen Sachverständigen hinzuzog.
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