53-Jähriger attackiert Gastgeber mit Küchenmesser - 2,7 und 3,3 Promille im Spiel
Freunde sind sich spinnefeind

Erst griffen die beiden Männer bei dem gemütlichen Treffen in einer Wohnung zum Alkohol, dann zum Messer. Mit blutigen Folgen. Zuerst zu sehen bekam die Bescherung ein anderer Anwohner, der von seinem blutverschmierten Nachbarn aus dem Fenster heraus gebeten wurde, die Polizei zu rufen.

Dabei begann alles so harmonisch am Dienstagabend: Ein 53-Jähriger besuchte seinen 47 Jahre alten Bekannten. Beide redeten reichlich und tranken viel, bis sie sich schließlich aus unbekanntem Grund in die Wolle gerieten. Dem Wortgefecht folgte die Messerattacke: Der 53-Jährige schnappte sich kurzerhand ein Küchenmesser und ging damit auf den Gastgeber los. Erwischt hat er den 47-Jährigen schließlich unterhalb der Unterlippe. Die Wunde hier blutete stark - auch noch, als die Polizei die Wohnung betreten hatte. Geöffnet hatte den Ordnungshütern übrigens der 53-jährige Gast. Der Wohnungsinhaber war gerade im Bad verschwunden, um die Schnittverletzung zu versorgen.

Derer nahmen sich später aber Profis an: Ärzte nähten die Wunde im Klinikum. Sie stellten auch fest, dass der 47-Jährige knapp 2,7 Promille intus hatte. Sein Gast brachte es gar auf über 3,3 Promille im Blut. Diesen Rausch schlief der 53-Jährige in einer Zelle auf der Polizeiinspektion aus.
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