80 Müllsammler bei Rama-dama-Aktion in Neunkirchen - 11 Vereine dabei - Sieben Tonnen für die ...
Halbes Reh lieber liegen gelassen

Sieben Tonnen Müll sammelten die 80 fleißigen Helfer bei der Rama-dama-Aktion in Neunkirchen. Bild: kzr
Vieles wurde "zamma grammt". Wenn 80 Personen ausströmen, kann das Gebiet schon mal etwas größer sein. Heuer waren unter der Organisation der Freiwilligen Feuerwehr zehn weitere Vereine mit dabei. Veranstaltet hat das Rama dama das Vereinskartell Neunkirchen.

Gerd Miederer hat seinen Kipper zur Verfügung gestellt. Der Schnupferclub Latsch, der TSV Neunkirchen, Kolping, SPD und CSU waren mit dabei. Dazu gesellten sich noch die Feuerwehr Mallersricht mit 15 Personen, der Kindergarten mit dem Elternbeirat, die Schützengesellschaft Freiheit Neunkirchen und der Tennisverein.

Der TSV und die Feuerwehr mit den Jugendlichen (als stärkstes Team) streifte mit 19 Personen von Rupprechtsreuth zur Mallersrichter Höhe, die CSU durchstöberte Halmesricht und Frauenricht, der SC war rund um den Flugplatz aktiv, westlich davon ging Kolping bis zum Industriegebiet auf Suche, die SPD ging ins Industriegebiet, die Schützen kreisten westlich von Neunkirchen, der Kindergarten war nahe Neunkirchen mit den Tennisfreunden unterwegs.

So füllten neben viel Plastik, Pappe und Dosen auch Auspufftöpfe, Fußabstreifer und ein Koffer den Kipper. "Es ist enorm, was sich so alles in den Wäldern und am Wegesrand angesammelt hat. Wir fanden nahe der Bahnlinie ein Reh ohne Kopf. Jedoch blieb es liegen", sagte Alois Schinabeck. Im Feuerwehrhaus wurden dann Bierbänke aufgestellt und eine von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß gezahlte Brotzeit eingenommen. Der evangelische Altenclub wollte sich auch beteiligen, spendierte zusätzlich selbst gebackenen Kuchen. Die sieben Tonnen Müll landeten in der Müllumladestation.
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