aber warm
Keine Hitze,

Viele haben es bereits mitbekommen: Der vergangene Sonntag war in Teilen Deutschlands der heißeste Tag aller Zeiten. 40,3 Grad im Schatten in Kitzingen bei Würzburg, ein neuer Allzeitrekord! Damit sind die 40,2 Grad aus Gärmersdorf bei Amberg (1983), die im Jahr 2003 auch Karlsruhe und Freiburg erreichten, geschlagen.

Jetzt kommt ein weiteres starkes Stück: Nach der großen Hitze gibt es heute früh in Teilen Mitteldeutschlands sogar geringen Bodenfrost - mitten im Juli. Fast 40 Grad kälter als noch vor fünf Tagen, das muss man erst einmal hinbekommen. Ganz so schwer stürzen wir in der Oberpfalz zwar nicht ab, aber in unseren bekannten Kältelöchern entlang der tschechischen Grenze sind hier und da auch Temperaturen um 5 Grad oder knapp darunter zu finden. Der "Bibber-Morgen" ist aber schnell vergessen, denn der nächste Wärmeschub für's Wochenende steht schon vor der Tür. Mit viel Sonne geht es in diesen Freitag, und das bleibt auch so. Allenfalls dekorativ mogeln sich einzelne Schleierwolken oder kleine Schönwetterwolken in den Himmel.

Dazu schaffen wir rund 12 Sonnenstunden, und bis zum Spätnachmittag wird es mit 21 Grad in Schnaittenbach, 22 in Königstein und 24 in Kümmersbruck schon wieder angenehm, wenn auch für Juli noch etwas mau. Die klare Nacht zu Samstag bringt noch einmal einstellige Tiefstwerte. Am Samstag ist dann aber alles wieder gut, mit viel Sonne und nur einem kurzen Streifschuss von durchsichtigen Schleierwolken um die Mittagszeit dürfen die Badesachen wieder aus dem Schrank. Bei rund 14 Sonnenstunden steigen die Temperaturen nachmittags steil auf 26 Grad in Freihung, 28 in Sulzbach-Rosenberg und 29 in Schmidmühlen. Diese Wärme ist dann "Marke angenehm", Schwüle und Gewitter sind kein Thema. Abendliche Grillpartys sollten dann aber etwas früher stattfinden, denn nach 22 Uhr wird es mit nur 12 bis 9 Grad wieder eher frisch.

Kleiner Wackelkandidat ist dann wahrscheinlich der Sonntag. Vielleicht wird's ja doch noch ein bisschen länger freundlich als hier beschrieben, aber voraussichtlich "schmiert" sich der Himmel nach einem sonnigen Vormittag allmählich mit dichter werdenden Schleier- und Schäfchenwolken nach und nach zu. Am Nachmittag gibt's also eher nur noch gelegentlich milchige Sonne. Zum Dunkelwerden kommt aus Nordwesten auch Regen dazu, der sich dann in der Nacht fortsetzt. Gute Nachricht: Gewitter oder gar Unwetter sind nicht zu erwarten. Trotzdem wird es ein warmer Tag bei maximal 25 Grad in Auerbach, 26 in Kastl und 28 in der Amberger Altstadt.

In der neuen Woche gibt's dann zwischen Montag und Mittwoch mehr Wind und neben sonnigen Abschnitten auch Wolken samt einzelner Schauer. Danach wird es wieder überwiegend heiter und trocken. Während der Woche bleibt die Sommerwärme mit 18 bis 26 Grad eher mäßig, aber angenehm, um dann pünktlich zum Wochenende wieder auf heiße 30 Grad oder sogar mehr anzusteigen. Insgesamt doch gar nicht so schlecht.
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