Absolventenrekord an der OTH

Abschied von der Hochschule - die Erinnerungsfotos werden die neuen jungen Akademiker ihr Leben lang begleiten. Im Bild die Absolventen der Studienzweige Internationales Technologiemanagement und Medizintechnik. Bild: sbü

"Wir können stolz sein, denn die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen hat am Ende eines Studienjahres noch nie so viele Absolventen verabschiedet wie in diesem Jahr", freute sich am Freitag der Dekan dieser Fakultät, Professor Dr. Franz Magerl.

(sbü) Seit Jahren steigen die Studentenzahlen an der OTH Amberg-Weiden. Jetzt schlägt sich dies auch in den Absolventenzahlen nieder. Erstmals musste die Fakultät für Wirtschaftsingenieure ihre Absolventenfeier aufteilen. Weil die Studenten auch ihre Angehörigen mitbringen dürfen, reichten selbst die großen Säle im Neuen Hörsaalgebäude nicht mehr aus.

Was 1997 in dieser Fakultät mit dem Wirtschaftsingenieur-Studium und mit wenigen Studenten begonnen hat, ist zwischenzeitlich zu einem breiten Fächer von Spezialisierungsrichtungen geworden. Längst ist auch ein Master-Studienabschluss dazu gekommen. Die diesjährige Absolventenzahl von insgesamt 133, darunter 16 Master-Abschlüsse, stellt für diese Fakultät einen absoluten Höchststand dar.

In feierlichem Rahmen wurden jetzt die Bachelor-und Masterurkunden in den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen (47), Interkulturelles Unternehmen- und Technologiemanagement (16), Internationales Technologiemanagement (42) und Medizintechnik (28) überreicht. In seiner Festansprache erinnerte Professor Dr. Ing. Magnus Jäger die Absolventen an ihren Studienbeginn. "Damals saßen Sie unsicher und angespannt in den Vorstellungsrunden der Erstsemester vor uns. Heute sind Sie völlig entspannt, kommen in schicker Kleidung und sind sehr stolz. Zu recht!"

Rasante Entwicklung

Professor Jäger mahnte, dass das Studium nicht nur dem Ansammeln von Fachwissen diente, sondern vor allem auch Methodenkompetenzen vermittelte. "Gemeinsames zielorientiertes Arbeiten und interdisziplinäres und interkulturelles Wissen" nannte er als Beispiele. Gelernt worden wäre auch, dass "für die Lösung komplexer Fragen fachübergreifendes Wissen hilfreich und notwendig ist". Und Prof. Jäger erinnerte auch an die Auslandsaufenthalte der Studenten und das an der Hochschule gewonnene Netzwerk von Kommilitonen und Freunden.

In einer zweiten Festansprache betonte Studiendekan Prof. Ralph Erik Hartleben, "dass Wissen immer rasanter mehr wird und zugleich immer schneller veraltet". Im 21. Jahrhundert dauere es nur noch vier Jahre, bis sich das bestehende Wissen verdopple. Man müsse deshalb heute ein Leben lang lernen, um im Arbeitsleben nicht ins Hintertreffen zu geraten. Prof. Hartleben erinnerte auch daran, dass die Absolventen der Hochschule wegen des starken Anwendungsbezugs einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Universitätsabschlüssen hätten. Er mahnte aber auch: "Erzeugen Sie Wertschöpfung für ihren Arbeitgeber, aber achten Sie auch Menschen und Werte."

Nach den Festansprachen wurden die Bachelor- und Masterurkunden ausgehändigt, Erinnerungsfotos geschossen und mit einem Stehempfang Abschied gefeiert. Musikalisch wurden die Feierlichkeiten durch Albert Dotzler und die Band "Desafinado" abgerundet.
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