Adventszeit gibt neues Licht

Und wieder hieß es Kirchenmusik in St. Michael. Passend zur Jahreszeit stand unter anderem ein Adventssingen auf dem Programm. Dekan Dr. Wenrich Slenczka hielt eine Andacht.

Musik, Lieder und Texte zum Advent wechselten sich am 2. Adventssonntag ab. In der Reihe Kirchenmusik in St. Michael gestaltete die Kantorei Weiden unter der Leitung und dem Orgelspiel von Hanns-Friedrich Kaiser das Adventssingen mit Liedern "Wohlauf mit hellem Ton", "Nun komm, der Heiden Heiland" und "Nun freut euch, liebe Christen g'mein".

Der Instrumentalkreis unter der Leitung von Friedemann Kloos spielte nach Johann Kasper Ferdinand Fischer "Ricercar pro Tempore Adventus". Beim Konzert für Orgel und Streicher in F-Dur nach Georg Friedrich Händel verschmolzen Musik, Altar und Kirchenschiff in gemeinsamer Symphonie. Dekan Dr. Wenrich Slenczka führte mit Lesungen und Gedanken nach dem Propheten Jesaia auf die frohe Botschaft - Gott sendet seinen Sohn - hin. Auch um den Bischof Nikolaus aus der Stadt Myra ging es, denn um ihn ranken sich viele Legenden und Geschichten.

"Wo bleibt der Trost der Welt, wenn heute Menschen fliehen und vor den Toren Europas Elend herrscht? Christus war niedergekommen zu uns. Lasst uns wachsam sein, wenn er wiederkommt. Die Adventszeit nährt die Hoffnung auf ein Wiederkommen des Herrn und das gibt uns neues Licht", verkündete der Dekan.

Hensel an Trompete

Dann gab es wieder Musik: "Nun jauchzet, all ihr Frommen", "Macht hoch die Tür", gesungen von der Gemeinde, und "Trompet Tune". Mit dem Stück, das von Bernd Hensel an der Trompete gespielt wurde, endete das Adventssingen unter dem Beifall der Zuhörer.
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